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Alle Artikel zum Thema "Gamer-kolumne"
Stand: 05.12.2008
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Wenn Volksvertreter Spielehelden wären Politiker in Computerspielen
Nein, es handelt sich nicht um ein Tippfehler-Festival in der Überschrift. Dieser Artikel thematisiert ausnahmsweise nicht die Kluft zwischen Unterhaltungssoftware und Politik. Er darf vielmehr als Anregung verstanden werden, eine Verbindung zwischen den Lagern herzustellen.
Wie? Ganz einfach: indem er die Herrschaften aus dem Bundestag in virtuelle Welten einbezieht, ja sie zum Gegenstand künftiger Spiele macht. "Schröder: Terrorist Takedown" klingt nach einem soliden Konzept. In der Rolle des Bundeskanzlers kämpft sich der Spieler mit Investitionsverträgen bewaffnet in das Beduinenzelt von Gaddafi durch. weiter »
Aufruf der Verschwörungstheoretiker World of Warcraft: Was hat Blizzard wirklich vor?
In einem Fernsehspot von Volkswagen vernahmen Eva Mustermann und Otto Normal zum ersten Mal jene seltsamen Laute, zumindest im Ansatz: "Massively Multiplayer mit Auto-Engine, Cubemapping und Phong-Shading, alles über Online-Station" sagt da ein Lausbub zu seinem Vater, worauf dieser dämlich schaut und sich in der nächsten Szene mit sperrigen Autobegriffen revanchiert.
Was die Macher des Clips gemeint haben könnten, ist "Massively Multiplayer Online Role-Playing Game", kurz MMORPG. Spätestens seit dem 11. Februar 2005 haben auch viele Nichtspieler kapiert, was sich hinter diesem harmlos klingenden Kürzel verbirgt. weiter »
Die Verletzung von Spielregeln durch die Filmindustrie Game Over im Kinosessel
Die Dreharbeiten zu "Doom" sind kaum abgeschlossen, da steht mit "Halo 2" die nächste Kinoadaption eines populären Videospiels an. Mittlerweile werden aus Games fast mehr Filme als umgekehrt.
Doch die Zeiten, als die bloße Ankündigung solcher Projekte den Daddler zum Schaumwein greifen ließ, sind vorbei. Ob "Resident Evil" ohne Herrenhaus oder "Doom" fernab vom Mars - Spiel und Film werden zum Unmut der Gamer regelmäßig auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht. weiter »
Gamer bei der Nahrungsaufnahme L rennt
Er ist kein Unbekannter. In diversen Communities kennt man seinen Namen nur allzu gut, den hier preiszugeben allerdings unfair wäre. Nennen wir ihn deshalb Mario, nein Lars oder besser - weil noch anonymer - schlicht L.
Würde man L auf der Straße begegnen, so läge mit Sicherheit eine Verwechslung vor. Denn L hält sich nicht auf Straßen auf, sein Platz ist am Computer. L ist Anfang 20, real einsam, nicht dumm, nur ein bisschen faul. Wenn er sich überhaupt bewegt, dann zwischen Computer, Küche und Klo.
Kreativität und Fantasie gefragt Von der Kunst, gute Spiele zu programmieren
Je schwieriger die Zeiten, desto größer der Wunsch nach Unterhaltung. Nun möchte man meinen, die moderne TV-Landschaft mit ihrem Sender-Wirrwarr verspräche Ablenkung von Terror, Krieg und Depression. Doch das Gegenteil ist der Fall. Angesichts immer noch dämlicherer Formate ist der Vergnügungssuchende mit Resthirn gezwungen, sich anderweitig zu zerstreuen.
Wie wäre es also mit guter Popmusik? Das wäre doch schön - klar, zu schön um wahr zu sein. Denn was ist zu erwarten, wenn Plattenmillionäre nicht einmal den Unterschied zwischen Quintenzirkel und Quantentheorie zu erläutern imstande sind. Aber zum Glück gibt es ja noch Video- und Computerspiele. weiter »
Kampf den Cheatern Böse Miene zum Falschspiel
Wenn man nicht auf fiktiven Massenvernichtungswaffen sitzt - oder auf realen Ölreserven -, sofern man keine Terroristen beherbergt und denselben Gott wie Präsident Bush verehrt, dann ist mit den USA eigentlich prima Kirschenessen. Doch jetzt, so scheint es, hat die Supermacht ein neues Feindbild gefunden: skrupellose Cheater!
Diese sitzen bekanntlich vor dem Computer - und was noch viel schlimmer ist, teilweise im eigenen Land! Dabei fing alles so spaßig an: Im Jahre 2002 ließ die US-Armee unter Verwendung der damals angesagtesten 3D-Engine einen Taktik-Shooter produzieren, der jungen PC-Spielern den Militärdienst schmackhaft machen sollte. weiter »
Was war zuerst da: Kopierschutz oder Raubkopie? Große Kopierschutzreform 2004
Dinge verändern sich. Irgendwann war Dieter Bohlen einfach da, Raider plötzlich Twix und Gaddafi kein Verbrecher mehr. Halb so wild, der Mensch gewöhnt sich an alles. Der spielende Mensch, trotz gelegentlichen Anwandlungen von Zerstörungswut eher sensibel, reagiert auf Veränderungen etwas empfindlicher.
Das Jahr 2004 war aus Spielersicht ein dankbares, besonders für Actionfreunde. Doch der beste Shooter des Jahres war nicht nur inhaltlich richtungweisend, auch vertriebstechnisch schlug "Half Life 2" eine neue Richtung ein. Die Entscheidung, zum Schutz vor Raubkopierern eine ellenlange Zwangsregistrierung via Internet zu lancieren, mag kaufmännisch nachvollziehbar sein, über die Maßen Sympathie einbringend ist sie hingegen nicht. weiter »
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