Projekt schützt die Privatsphäre jetzt auch mit Werbeblocker
Iron statt Chrome: Google-Browser ohne Datenkrake (Update)
Moritz Zielenkewitz
Google Chrome wollte in den Konkurrenzkampf mit anderen Browsern eintreten, doch Datenschützer warnten. Der Grund: Chrome sendet Websites und persönliche Informationen an Google. Die Firma "SRWare" modifizierte daher den Quelltext des Browsers und entfernte bedenkliche Teile. Fertig war Iron.
Das Update finden Sie am Ende dieses Artikels
Sorgen um die eigenen Daten ließen viele Nutzer davor zurückschrecken, den Google-Browser Chrome auszuprobieren. Gegenüber netzwelt bezeichnete Marit Hansen, stellvertretende Leiterin des unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein, das Sammeln von Daten durch Chrome als kritisch und riet von der Verwendung ab.
Hier tritt Iron von SRWare auf den Plan: Die Firma nahm sich den frei verfügbaren Chromium-Quelltext zur Brust, aus dem auch Google Chrome gemacht wurde. Dieser wurde aber stark modifiziert: Sämtliche Elemente, die den Datenschutz negativ beeinträchtigen könnten, fehlen bei Iron. Der folgende Screenshot zeigt, wo der Alternativ-Browser überall nachbessert:

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Datenschutz: Iron und Chrome im Vergleich.
(Klick vergrößert.)
Chrome + Datenschutz = Iron
Neben diesen minimierten Sicherheitsrisiken kann die Version von SRWare mit einem weiteren Vorteil punkten: Im Gegensatz zu Chrome verwendet Iron bereits die aktuellste WebKit-Engine in Version 525.19. Das veraltete WebKit im Google-Browser macht ihn für Angriffe von außen verwundbar, wie Sicherheitsexperten bereits kurz nach Veröffentlichung bewiesen.

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Die Guten ins Töpfchen: Iron statt Chrome.
Keine automatischen Updates, kein Versenden der eingegebenen Websites per Google Suggest, keine Identifikationsnummer - sämtliche kritischen Aspekte von Chrome, die sicherheitsbewusste Nutzer erst aufwändig von Hand oder mit speziellen Freeware-Tools beseitigen müssten, fehlen bei Iron bereits ab Werk. So ist es besser möglich, die wahren Vorzüge von Chrome auszukosten.
Update vom 13. Oktober: Iron jetzt auch mit Werbeblocker
SRWare hat für die aktuellste Version von Iron auch einen Adblocker integriert, der unerwünschte Werbung von Websites blockiert. Sie müssen lediglich die Adblock.ini genannte Datei mit der Filterliste in das Installationsverzeichnis kopieren. Sie finden diese Liste unten in den Links zum Thema, ein Rechtsklick auf den Link und das Speichern im Iron-Ordner ist nötig.
>>> Kostenloser Download: SRWare Iron
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Kein dummer Gedanke, erinnert ein wenig an die Kazaa Lite Zeit. Auch wenn Iron nicht wirklich wahrgenommen wurde von den ganzen Magazinen.
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