Smartphone mit Windows-Mobile-Betriebssystem
Xperia X1: Sony Ericsson führt interaktive Oberfläche vor
Yasmin Kötter
Noch in diesem September bringt Sony Ericsson das Xperia X1 auf den Markt. Das X1 ist das erste Smartphone des Herstellers mit dem Betriebssystem Windows Mobile. In einem Webcast zeigte Magnus Andersson, Senior Product Manager bei Sony Ericsson, das X1 heute in Aktion.
"Das Xperia X1 ist wie ein maßgeschneideter Anzug mit einem überraschend bunten Innenfutter", preist Andersson das erste Produkt der Xperia-Reihe an. Die mit Metall veredelte Tastatur und die außergewöhnliche Form würden auf den ersten Blick gefallen. Spannend sei dann der Anblick der Panels, die Besonderheit des X1.
Wie der Desktop am PC: Bedienung über Panels
Mit dem so genannten "Panel Interface" möchte Sony Ericsson die Oberfläche von Windows Mobile so gut es geht verstecken. Wie Andersson zeigt, lassen sich vom Standby-Bildschirm aus dank der Panels alle Menüpunkte anwählen: egal ob Internet, Multimedia, Anwenderprogramme - mit einem Fingerdruck ist das Programm gestartet.

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Insgesamt neun solcher Panels können X1-Nutzer personalisieren und gleichzeitig aktiviert lassen.
Dabei stellen sich X1-Käufer die Panels individuell zusammen. Diese sind zu vergleichen mit einem Desktop, auf dem Verknüpfungen und Anwendungen liegen. Insgesamt neun Panels können gleichzeitig aktiv sein - eines beispielsweise mit Terminen und E-Mails und eines mit Foto- und Videoanwendungen.
Um bei mehreren gleichzeitig geöffneten Programm nicht zu viel Geschwindigkeit einzubüßen, arbeitet im X1 laut Andersson ein Prozessor mit 528 Megahertz. Bei der Vorführung zeigt sich das X1 reaktionschnell. Mit einem kurzen Kinofilm-Ausschnitt zeigte Andersson zudem, wie gut sich das X1 bei der Wiedergabe von Videos macht: Die laufen mit dreißig Bildern pro Sekunde flüssig über das Display.

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Demonstration des Displays: Videos spielt das X1 mit dreißig Bildern pro Sekunde ab.
Apple iPhone lässt grüßen: Panels von Drittanbietern
Die Zahl der verfügbaren Panels soll sich stetig erhöhen: Sony Ericsson arbeitet laut Andersson mit Drittentwicklern zusammen, die sich um Nachschub und neue Applikationen kümmern. Die sollen entweder über den PC aus dem Internet geladen werden oder aber direkt über den Opera-Browser des X1. Damit erinnert das X1 vor allem an das Apple iPhone, für das iPhone-Besitzer über den App Store zahlreiche Programme herunterladen können.
Auf die Frage nach der Akkulaufzeit gab Andersson keine genaue Stundenangabe. Er sprach aber von seiner Erfahrung: "Bei mir kommt das X1 jeden oder jeden zweiten Tag an die Steckdose." Zum Preis des X1 wollte er keine Angaben machen. Online-Händler wie Amazon listen das Smartphone für einen Preis von 640 Euro ohne Vertrag.
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