Das Leben des Besitzers in vielen bunten Bildern
Apple iPhone: Die einzige Taste als Sicherheitslücke
Michael Knott
Nutzer eines iPhones geben gerne damit an: Wird bei einer geöffneten Anwendung oder Webseite die Home-Taste gedrückt, schließt sich der Bildschirminhalt auf eine sehr effektvolle Art und Weise und macht dem bekannten Startmenü Platz. Doch genau dieser Effekt hat laut Jonathan Zdziarski, Autor des Buches iPhone Forensics, einen bitteren Beigeschmack. In einem Webcast warnt der Experte davor, sensible Daten auf dem iPhone zu speichern.
Laut Zdziarski erstellt das iPhone extra für diesen Schließ-Effekt kontinuierlich Bildschirm-Fotos und speichert diese in einem temporären Verzeichnis ab. Mit Hilfe kriminaltechnischer Methoden sei es möglich, die Dateien wiederherzustellen. Das amerikanische Technikmagazin wired.com etwa berichtet, dass Forensik-Experten diese Sicherheitslücke bereits ausgenutzt hätten, um Vergewaltiger und Drogendealer zu überführen.
Sensible Daten besser nicht auf dem iPhone speichern
Für das Auslesen des Kulthandys müssen Hacker oder Behörden selbstverständlich im physischen Besitz des iPhones sein. Besitzer eines Apple-Handys sollten sich trotzdem besser zweimal überlegen, ob sie wirklich Daten wie Passwörter von Online-Konten oder Bezahldiensten auf ihrem iPhone speichern. Auch wenn man keine kriminelle Vergangenheit hat - der Mix aus Browser-Cache, Google-Maps-Aufrufen, Fotos und Passwort-Programmen ergibt ein sehr detailliertes Bild des Benutzers.
Im Gegensatz zu einem Desktop-Computer, der ebenfalls sensible Daten speichert und für Experten auslesbar macht, lässt sich der Flashspeicher eines iPhones weder vollständig noch spurlos löschen. Auch der Ausbau des Speichermoduls ist nicht möglich. Vor allem bei einem Verkauf des iPhones sollte daran gedacht werden.
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Nachdem Apple ja zugegeben hat, dass es durchaus möglich ist, via Remotezugriff Programme auf dem Gerät zu löschen, ist dies nur ein weiterer Grund dagegen, mir das Iphone zu kaufen.
Allerdings ist man ja nur in dem Moment völlig sicher vor Spionage usw., wenn man 'offline' ist, sprich auf Techniken, die Zugang zu einem Netzwerk voraussetzen, völlig verzichtet.
Kurz und knapp: Was apple da gezaubert hat, ist nicht korrekt, aber andere Hersteller sollten sich deshalb nicht als Moralapostel aufspielen. Letzen Endes denkt jede Firma nur an den Profit, und Möglichkeiten, diesen zu steigern.
Mfg nemesis
P.S. Ich trage auch ein Mobiletel. mit mir herum, was Wlan, GPS, usw. beherrscht, gelegentlich mache ich mir da so meine Gedanken...
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