Die Unterlage macht den Unterschied
Tödliche Gleiter: Fünf Mauspads im Test
Roland Haberer
Mauspads vom Elektronikriesen kosten meist nur fünf Euro und haben ein schönes Motiv, kommen für einen guten Computer-Spieler aber niemals in Frage. Immerhin unterscheidet die Unterlage nicht nur bei Profis über Sieg oder Niederlage, über Leben oder Tod. Mit extravaganten Motiven kann keines der von netzwelt getesteten Mauspads glänzen, trotzdem überzeugen sie mit äußeren Werten. I
Alle Mauspads im Test verfügen über sehr gute Gleiteigenschaften und haben den fünfwöchigen Praxistest ohne Abnutzungserscheinungen überstanden.
Inhalt
- SteelSeries Steelpad SX: Gänsehaut und Tinitus
- Roccat Sense: Das blaue Wunder
- GamersWear Second Edition Slickride Pad: Von Gamern für Gamer
- QPAD EC-R: Oval ist schön
- Razer Goliathus Alpha Mousepad - Speed: Der Teppichvorleger
- Flüssigkeitstest: Wasser und Mauspads
- Fazit: Die zwei Klassengesellschaft
SteelSeries Steelpad SX: Gänsehaut und Tinitus
Für empfindliche Naturen ist das Steelpad SX eine echte Überwindung. Nach der ersten Kältestarre der Hand aufgrund der Aluminium-Auflage meldet sich der Tinitus im Ohr. Schuld am deutlich hörbaren und unangenehmen Schleifgeräusch ist die Materialwahl. Bei allen getesteten Mäusen war das Gleitgeräusch deutlich hörbar, bei den meisten sogar als nervig zu beschreiben.
Wie auch schon bei der von netzwelt getesteten Tastatur von SteelSeries verrutscht auch dieses Mauspad dank einer kompletten Gummiauflage am Boden so gut wie nie. Das SteelSeries Steelpad SX hat eine Höhe von zwei Millimetern und an der Unterkante eine kleine Aussparung für den Handballen. Dieser kann aber nicht genutzt werden, da die Kanten des Pads trotz der Abrundung sehr scharf sind. Die Größe der Auflage nimmt mit 32 x 27 Zentimetern nicht allzu viel Platz auf dem Schreibtisch ein.
Roccat Sense: Das blaue Wunder
Mit 40 x 28 Zentimetern fällt das Roccat Sense relativ groß aus, aber es wird dennoch auf jedem Schreibtisch Platz finden. Die geringe Höhe von knapp über einem Millimeter ist ideal, um das Mauspad unter der Tastatur verschwinden zu lassen. Schonend für das Handgelenk ist das allemal. Dank der vollständig gummierten Auflage verrutscht das Pad so gut wie kaum. Die Mausunterlage hat als einzige im Test ein Motiv. Die blaue Stoffauflage erinnert ein wenig an Science-Fiction-Filme.
Fünf Mauspads (1)
Der erste TeilGamersWear Second Edition Slickride Pad: Von Gamern für Gamer
In unauffälligem Schwarz mit dem Namen des Pads in der linken oberen Ecke wird Understatement im Falle des GamesWear-Modells ganz groß geschrieben. Entwickelt wurde das Mauspad mithilfe von bekannten Clans. Daher lässt sich vielleicht erklären, wieso ein Teil der verwendeten Materialen aus der Panzerglasproduktion stammt. Die Oberfläche eignet sich sowohl für schnelle als auch gefühlvollere Bewegungen mit der Maus.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
Mehr über: Testbericht, Hardware, Maus
-
Fünf Mäuse im Test: Schneller zielen als Lucky Luke
Arbeitsgerät für ambitionierte Spieler unter der Lupe -
Gleite oder stirb: 27 Gamer-Mousepads im Test - Teil 3
Vierzehn flexible Mausunterlagen im Vergleich -
Die dunkle Seite: SteelSeries 7G Keyboard im Test
Schwarz, schwer, schwächlich
Links zum Artikel
Jetzt sind Sie dran.
Kommentieren
Tödliche Gleiter: Fünf Mauspads im Test
Was sagen Sie dazu?
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben








