Tauchen, musizieren, Diktate aufnehmen und Gesichter stylen
Überraschung: Versteckte Kamerafunktionen
Jan Johannsen
Mit Handys zu fotografieren ist für viele Mobiltelefonbenutzer inzwischen alltäglichen geworden. Doch mit Digitalkameras kann man nicht telefonieren - noch nicht. Dafür versteckt sich in den modernen Fotoapparaten so manch andere Funktion, die man dort nicht erwartet.
Inhalt
- Musik machen
- Online gehen
- Positionen bestimmen
- Diktate aufnehmen
- Bilder bearbeiten
- Schön machen
- Tauchen
- Spionieren
Bildstabilisatoren, Anti-Rote-Augen-Blitz und Videoaufnahmen gehören inzwischen sogar bei den günstigen Einsteigermodellen zum Standard. Welche ungewöhnlichen Funktionen in Digitalkameras stecken, zeigt der folgende Überblick.
Musik machen
Samsung hat Digitalkameras im Katalog, die nicht nur Fotos aufnehmen, sondern auch MP3-Player sind. Neben Musikstücken können sie ebenfalls Textdokumente und spezielle Multimedia-Formate wiedergeben. Von den Qualitäten der Modelle NV3 (Testbericht) und NV4 (Testbericht) konnte sich netzwelt bereits überzeugen.

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Der MP3-Player der Samsung NV4 kann sehr laut sein.
(Klick vergrößert.)
Zur IFA im August bringt Samsung mit der NV9, die nächste Weiterentwicklung in den Handel. Neben den Megapixel haben die Südkoreaner auch den Zoomfaktor und die Abmessungen des Displays weiter vergrößert.
Online gehen
Nikon hat eine Kamera-Serie mit einem WLAN-Modul ausgestattet. Die aktuellen Modelle heißen Coolpix S52c (Testbericht) sowie S51c (Testbericht) und sind in ihrer Funktion leider eingeschränkt. Zwar können sie Bilder ins Internet stellen, aber nur in Nikons Fotocommunity MyPicturetown. Von der Kamera verschickte E-Mails beinhalten nur den Hinweis auf ein Foto und auf Homepages zu surfen ist noch Zukunftsmusik.

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Sofern vorhanden, findet die Coolpix S52c zahlreiche drahtlose Netzwerke.
Positionen bestimmen
Okay, ein Navigationsgerät können Digitalkameras noch nicht ersetzen. Aber Nikon bringt im September 2008 das erste Kompaktmodell mit integriertem GPS-Empfänger auf den Markt. Die P6000 erleichtert damit nicht nur Geotagging, sondern kann über Umwege auch zur Standortbestimmung beitragen: Foto aufnehmen und mit GPS-Koordinaten versehen, auf eine Webseite für geogetaggte Bilder hochladen und schon sieht man, in welchen Wald man sich gerade befindet.

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Dank des GPS-Empfängers ist es ein leichtes Fotos an der richtigen Stelle auf der Landkarte zu platzieren. (Klick vergrößert.)
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