Arbeitsgerät für ambitionierte Spieler unter der Lupe
Fünf Mäuse im Test: Schneller zielen als Lucky Luke
Mäuse, Tastaturen, Zubehör
Die symmetrisch beidseitig angeordneten Seitentasten der Razer Lachesis und NZXT Avatar sind immer nur auf einer Seite ohne Fingerverrenkungen nutzbar. Zusätzlich negativ fällt bei der NZXT Avatar der zu leichte Druckpunkt der Seitentasten auf. Schnell, zu schnell tippt man sie versehentlich an.
Fazit
Einen uneingeschränkten Testsieger bei einem Maustest zu küren ist nahezu unmöglich; hier spielt der persönliche Geschmack und die eigene Anatomie eine zu große Rolle. Aber probieren wir es einmal und rollen das Feld von hinten auf: Die Lachesis hat einen sehr guten Treiber, lässt aber in Sachen Ergonomie ganz klar Federn. Der Quereinsteiger NZXT hat eine sehr schnelle und empfindliche Maus entworfen, die für High-Senser sicherlich eine sehr gute Wahl ist, jedoch im Alltagsbetrieb keinen Komfort bietet. Die Steelseries Ikari Laser liegt gut in der Hand und bietet zwei Zusatztasten, verrichtet ansonsten unauffällig ihren Job.
Die Cyber Snipa Stinger kratzt am Sieg. Die Ergonomie ist gelungen, lediglich das Mausrad zu leichtgängig. Sie war die einzige Maus im Test, welche über Zusatzgewichte verfügt. Aufgrund der Vielzahl an Einstellmöglichkeiten heißt der Testsieger Saitek Cyborg. Die sieben Daumentasten lassen sich alle intuitiv bedienen und selbst die Mausgröße lässt sich anpassen. Die Ergonomie ist trotz des Sieges und der vielen Einstellmöglichkeiten nicht perfekt.
Unverbindliche Preisempfehlungen der Hersteller:
- Saitek Cyborg Maus 50 Euro
- NZXT Avatar 50 Euro
- Cyber Snipa Stinger 47 Euro
- Razer Lachesis 70 Euro
- Steelseries Ikari Laser 80 Euro
Die Straßenpreise in Onlineshops liegen um bis zu 30 Euro unterhalb der Hersteller-UVP. Sämtliche Mäuse wurden freundlicherweise von der Firma "Caseking" bzw "Gamerswear" zur Verfügung gestellt und sind auch dort im Online-Shop erhältlich. Links dazu finden sich unter dem Text im Linkkasten.
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