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19.08.2008
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Wer navigiert besser - Ortskundiger, Navis oder Internet-Routenplaner?

Vier gegen Martin: Navis fordern Taxifahrer

Handy

Vielstimmige Einigkeit

Nachdem der Motor gestartet ist und sich das Auto in Bewegung setzt, erwachen alle vier Navigationsgeräte. Jedes gibt gleichzeitig und mit einer wohlklingenden, weiblichen Stimme den Weg vor. Glücklicherweise einigen sich die Geräte während der Fahrt, wer zu erst den Ton angeben darf, sodass sich das vierstimmige Chorchaos lichtet.

Auch die Route berechnen alle Geräten identisch. Lediglich die Gesamt-Streckenlänge variiert je nach Gerät um bis zu 300 Meter. Eigentlich verwunderlich, da alle Navis den Anspruch haben, den Fahrer auf die Hausnummer genau leiten zu können.

Am ersten Ampelstopp wird allerdings schnell klar, dass die elektronischen Wegfinder auf keinen Fall den Vergleich mit einem einheimischen Taxifahrer zu scheuen brauchen. Denn Martin Rosacker stellt mit seinen geschulten Auge fest, dass alle Testgeräte genau den Weg angeben, den er sonst auch immer zum Bahnhof Altona einschlägt.

Navigon Screenshot

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So sieht die optimale Test-Wegstrecke aus.
(Klick vergrößert.)

Dort angekommen, stimmen alle Navigationsgeräte bis auf das von Medion darin überein, wo der Reisende auszusteigen habe. Nur das Medion-Modell möchte die Fahrgäste noch etwas in der Gegend herumschicken und verweigert die Durchsage, dass man am Ziel angekommen ist. Aber wer behauptet, dass die Mehrheit immer recht haben muss? Selbst die zuvor am Rechner erstellte Wegplanung von Google Maps lässt sich kaum von anderen Meinungen beeinflussen und schlägt eine interessante Routenalternative vor.

Kartenausschnitt Google Maps

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So würde Google-Maps leiten - ein Umweg von rund 500 Meter.
(Klick vergrößert.)

Stellt sich letztendlich die Frage, welches Verfahren das erfolgreichste ist - Navi, Ortskundiger oder Online-Routenplanung? Aufgrund der Erfahrungen von netzwelt ist bei diversen Internet-Routenplanern Vorsicht geboten, denn hierbei ergeben sich Varianten bei den Streckenvorschlägen. Auch das Navigieren auf eigene Faust birgt einige Gefahren, sich zu verfahren.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte entweder Taxi fahren oder sich ein Navi mit aktuellem Kartenmaterial zulegen. Die Testgeräte sind für folgende Preise auf dem Markt erhältlich: Falk M8 Europe Plus und Medion GoPal E4435 für rund 200 Euro. Das Navigon 2150 max kostet um die 265 Euro und das TomTom XL Traffic schlägt mit rund 210 Euro zu Buche. Einen ausführlichen Vergleichstest dieser Modelle lesen Sie hier auf netzwelt.

Autor/in: (km)


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