Der digitale X-Aktenkoffer
Lenovo ThinkPad X61s: Subnotebook im Test
Laptops
Die Festplatten bietet Lenovo auch noch in anderen Versionen mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und einer Speicherkapazität von 60 bis 120 Gigabyte an. Für die Rechner der X-Serie, die mit mehr als zwei Gigabyte RAM und Vista ausgestattet sind, bietet der Hersteller eine weitere Spezialität an: das Robson card boost hard drive. Dies ist eine SSD, die die am häufigsten aufgerufenen Dateien speichert und sie als eine Art Image hinterlegt, wenn der PC im Standby-Modus ist.
Angenehmes Arbeiten im drahtlosen Netz
Die tägliche Arbeit mit dem Rechner ist angenehm. Die Tastatur bietet einen knackigen Anschlag, gibt den Fingern nahezu perfekte Rückmeldung. Jede einzelne Taste ist so groß, dass ein versehentliches Vertippen fast ausgeschlossen werden kann. Mit verschiedenen Kombinationen der Fn- und Funktions-Tasten lassen sich zum Beispiel die Einstellung für die Funkverbindungen oder die Bildschirmhelligkeit regeln. Jedoch ist die Arbeit ohne Touchpad und nur mit dem Trackpoint zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Eine IBM-Eigenart, über die sich streiten lässt.
Mit an Bord sind weiterhin eine WLAN-Karte, die eine drahtlose Internetverbindung über den 802.11n Standard ermöglicht. Wenn diese einmal nicht zur Verfügung steht, sind noch eine Netzwerkkarte und ein UMTS/HSDPA-Modul ohne Netlock vorhanden. Letzteres ermöglicht die Nutzung des Internets via Handy. In Gebieten mit lückenhafter Netzabdeckung sorgt eine ausziehbare Antenne am Gehäusedeckel für besseren Empfang.
Lenovo IBM ThinkPad X61s, Teil 2
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Mit der Tastenkombination Fn und F5 kann der Nutzer schließlich die UMTS-Verbindung oder Bluetooth ganz einfach aktivieren oder die drahtlosen Verbindungen komplett mittels eines Schalters am Gehäuse stilllegen. Als Betriebssysteme stellt Lenovo entweder Microsoft Windows XP Professional oder Vista in der 32- oder 64-Bit Version zur Verfügung.
Schönheitsfehler und deren Reparaturmöglichkeiten
Das nicht verspiegelte 12,1 Zoll XGA Display mit einer maximalen Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln bei 16 Millionen Farben enttäuscht ziemlich, weil es nur über eine maximale Helligkeit von 150 Candela pro Quadratmeter verfügt. Zum Vergleich: Das Dell Latitude XT bringt es standardmäßig auf 200 Candela, wobei extra für den Außeneinsatz das Display optional mit LED ausgestattet werden kann, die eine Helligkeit von 400 Candela ermöglichen.
Auch hält der mitgelieferte Lithium-Ionen-Akku nur magere 110 Minuten im Office-Betrieb durch. Zwar kann diese Speicherzelle gegen einen Hochleistungsakku mit vier Zellen oder gleich einem mit acht Zellen ausgetauscht werden. Dies geht jedoch zum einen zu Lasten des Geldbeutels, zum anderen zu Lasten der Größe und des Gewichts. Damit wiegt der Mini-Laptop dann 200 Gramm mehr und ist knapp drei Zentimeter tiefer.
| Akkulaufzeit | |||
|---|---|---|---|
| Office | Film | Spielen | |
| 110 min. | 100 min. | 80 min. | |
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