Version 0.7 steht vor der Tür. Welche Neuerungen kündigen sich an?
Nestbautriebe: Ein Blick auf die neue Songbird-Version
MP3-Software
PlugIns importieren
Der schwarze Vogel ist clever. Die offene Musikverwaltung drängt Ihnen keine überfrachtete Oberfläche mit tausend und noch einer Funktion auf, sondern fragt während des Setups, welche PlugIns benötigt werden. Dieses kleine Verhör hält den Download und damit auch Ihre Installation auf dem Rechner schlank. Folgende PlugIns können während des Setup-Prozederes aus dem Netz nachinstalliert werden:
- iPod Device Support
- MTP Device Support
- QuickTime Playback
- Windows Media Playback
- Windows native media support (Unterstützung von DirectShow)
- SHOUTcast Radio
- Concerts (Konzertinfos von songkick.com)
- Last.fm
Auch das Sendungsbewusstsein von Songbird hat sich deutlich verbessert. War das Abwählen des Sammelns von Benutzerdaten für die QA bislang noch im PlugIn-Fenster ganz unten versteckt, präsentiert sich der RC2 nun als ehrlicher Makler. So viel Transparanz belohnen wir selbstverständlich und lassen den Haken für die anonyme Qualitätssicherung gesetzt.
Wo ist der Trauerrand geblieben?
Gothic-Liebhaber sollten die Finger vom RC2-Download lassen und bei der 0.61er Version bleiben, denn der dicke schwarze Trauerrand, den Songbird bislang zur Schau trug, ist verschwunden. Das neue Theme überrascht mit einem deutlich helleren Layout. Der Farbton könnte als milchig schwarz beschrieben werden und trägt dazu bei, dass die Einträge in Menü und Seitenleiste deutlich besser zu erkennen sind.

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Die neue Oberfläche präsentiert sich weniger düster als bisher gewohnt.
(Klick vergrößert.)
Weniger diebische Elster in der neuen Version
Ein Vorwurf, den Songbird sich im Vergleich mit schnellen Playern wie foobar immer wieder anhören muss, ist der Umstand, dass das Vögelchen gerne Arbeitsspeicher klaut. Der Vergleich mit foobar hinkt natürlich etwas, da Songbird eine Fülle von Web 2.0-Features mit sich bringt. Als Multimedia-Browser schnappt er sich daher etwas mehr Speicher als ein dezent im Hintergrund laufender Audio-Player.
Die Entwickler versuchen auch in der neue Version alles, um die Speicherauslastung unter Windows und Linux zu reduzieren. Trotzdem: Nach dem ersten Start belegt Songbird in der RC2 circa 20 Megabyte und schnellt beim Abspielen einer MP3-Datei auf ungefähr 60 Megabyte hoch. Wer zusätzlich noch über die Angebote aus Musik-Blogs surft, muss mit 90 bis 100 Megabyte Speicherauslastung rechnen. Im Vergleich zu dem, was Firefox frisst, geht die Auslastung im Großen und Ganzen immer noch in Ordnung.
Die neue Version bietet noch weitere Überraschungen. So werden ab Version 0.7 so genannte "Smart Playlists" unterstützt, in denen Sie nach 26 unterschiedlichen Kriterien eigene Zusammenstellungen erzeugen können. Die "intelligenten Wiedergabelisten", so die deutsche Übersetzung, werden dabei ähnlich angelegt wie Filterregeln in einem E-Mail-Programm. Ein Beispiel: Eine Bedingung wie "Album enthält Kuschelrock" sorgt dafür, dass Sie entsprechendes Audiomaterial in einer Zusammenstellung präsentiert bekommen. Ob Sie die Resultate dieser Regel mögen, steht dabei selbstverständlich auf einem anderen Blatt. Gleichzeitig führt ein Filter wie "Album enthält nicht Kuschelrock" natürlich dazu, dass etwaige Albumtitel ausgeblendet werden.

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Die intelligente Wiedergabeliste mit ihren vielfältigen Filtern
(Klick vergrößert.)
Wenn Sie in den aktuellen RC2 schnuppern wollen, müssen Sie nur diesem Link folgen, über den Sie selbstverständlich auch die aktuelle finale Version 0.61 beziehen können.
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