Download und Installation von "Project X"
Erfolgreich MPEG-Dateien für Cuttermaran demuxen
Codecs & Filter
Sie wollen es also wissen. Und seien Sie versichert: Es ist gar nicht schwer. Zudem können Sie neue Versionen des Quellcodes nutzen, während andere darauf warten müssen, dass jemand die Arbeit für sie erledigt, denn Sie können ja kompilieren. Also lassen Sie uns gleich in medias res gehen.
Zunächst einmal benötigen wir die Java SDK aus unserem Download-Archiv. Diese Exe-Datei wird ohne besondere Vorkommnisse unter "C:ProgrammeJava" installiert. Anschließend laden Sie den gezippten "Project X"-Quellcode auf Ihren Rechner und lassen das Archiv von einem Zip-Tool in einen Ordner entpacken - in unserem Fall hört dieser Ordner auf den Namen "ProjectX_Source_0.90.4". Darin befindet sich neben den Quellcode-Dateien eine "build.sh" und eine "build.bat". Wenn Sie mit Windows unterwegs sind, sollten Sie sich für die Bat-Datei entscheiden. Wenn Sie Linux bevorzugen, nehmen Sie natürlich die "build.sh".
Bitte eine Bat-Datei
Erinnern Sie sich noch an "Bat"? Mit diesen Windows-Scripten lassen sich allerlei (böse) Dinge automatisiert und damit unstoppbar unter Windows ausführen. Aber keine Angst: Unsere Bat-Datei ist harmlos. Sie will nur das Kompilieren des Quellcodes mit der Java SDK anstoßen. Und dafür muss sie wissen, wie der Pfad zu Java lautet.

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Der Pfad für das Java Engine wird in der Bat-Datei angepasst
(Klick vergrößert.)
Sie gehen nun via Windows-Explorer ins Java-Programm-Verzeichnis, kopieren den Pfad aus der Adresszeile, in unserem Fall "C:ProgrammeJavajdk1.6.0_07" und tragen diese Ortinformation in die Bat-Datei ein. Dafür öffnen Sie "build.bat" mit einem einfachen Editor, gehen in die siebte Zeile des Codes - diese beginnt mit "set JAVA_HOME=" - und tragen dort die Pfadangabe ein, die sich im Zwischenspeicher befindet. In unserem Fall sieht die Zeile dann so aus:
set JAVA_HOME=C:ProgrammeJavajdk1.6.0_07
Wilde Zeilensprünge
Nun wird das Kompilieren angestoßen: Ein Doppelklick auf die angepasste und abgespeicherte "build.bat" und schon öffnet sich ein Konsolenfenster. Der Kompilationsvorgang rauscht je nach Prozessorleistung in wilden Zeilensprüngen durch das schwarze Fenster und wirft am Ende ein circa 670 KB großes Jar-File im "Project X"-Ordner aus. Im Icon lockt bereits die berühmte Java-Kaffeetasse. Können Sie den Duft riechen?

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"Project X" wird auf der Konsole kompiliert
(Klick vergrößert.)
Sie haben es geschafft. Aus den Quellen ist ein Programm namens "ProjectX.jar" entsprungen, das wichtige Freeware-Programm, das Sie für das Demuxing Ihrer MPEG-Datei brauchen. Wer benötigt schon TMPGEnc? Sollen sich andere die Vollversion kaufen. Sie haben "Projext X" und können nach dem Doppelklick direkt das erste MPEG-File laden.
Ein Quickie zur Belohnung
"Project X" belohnt Ihre Anstrengungen mit einem "QuickStart"-Button in der Programmoberfläche. Sobald Sie Ihre MPEG-Datei über "File", "Add" hinzugefügt haben, müssen Sie nur noch aufs Knöpfchen drücken und schon wird eine M1V-Bildspur samt Ton im MP2-Format erzeugt. Damit haben Sie endlich das Dateiformat zur Verfügung, das Cuttermaran akzeptiert.

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Das Programmfenster mit "QuickStart"-Button für das Demuxen
(Klick vergrößert.)
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