Was DSL-Provider sagen und was sie damit meinen
Verlockende Fallen: Die Tricks der DSL-Anbieter
DSL-Tarife & -Provider
Bei Flatrate-Angeboten lauert eine weitere Falle. Überprüfen Sie vor Vertragsabschluss unbedingt, ob es sich um eine wirkliche Flatrate, ohne zeitliche oder volumenmäßige Begrenzung, handelt. Vor allem bei Telefonflatrates sind in letzter Zeit zahlreiche Fälle bekannt geworden, in denen Anbieter die Verträge mit Kunden gekündigt haben, da diese die Begrenzung der Flatrate überschritten hätten.
Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen
Um ihre Angebote kalkulieren zu können und wirtschaftliche Sicherheit zu haben, bieten fast alle DSL-Provider nur Verträge mit einer Mindestlaufzeit von zwölf Monaten an. Nur bei Alice und Congstar können die Tarife innerhalb eines Monats gekündigt werden. Senken die Provider innerhalb ihrer Vertragslaufzeit die Tarife, kommen Sie als Bestandskunde erst nach längerer Zeit in den Genuss der günstigeren Angebote - wenn Ihr Anbieter das überhaupt zulässt.
Ein Möglichkeit für Sie, Druck auszuüben, ist es den Wechsel des Providers anzukündigen und den laufenden Vertrag zum regulären Ende der Laufzeit zu kündigen. Wollen Sie den Vertrag kündigen, müssen Sie die Kündigungsfristen beachten. Im Normalfall liegen diese bei einem Monat vor Vertragsende, es können aber auch drei Monate sein. Geht die Kündigung nicht früh genug ein, verlängert sich der Vertrag meistens erneut um zwölf Monate.
Vertragsverlängerung per Telefonmarketing
Nach der Vertragskündigung, aber nicht nur dann, kann es passieren, dass Sie einen Anruf erhalten. Dieser muss nicht direkt von Ihrem DSL-Provider kommen, manche Anbieter beauftragen auch externe Firmen mit der so genannten Kundenrückgewinnung.
In diesem Telefonat wird versucht, Ihnen den Verbleib bei dem Anbieter schmackhaft zu machen. Oder Sie sollen zum Wechseln in einen angeblich für Sie besseren Tarif bewegt werden. Schließen Sie am Telefon keine Verträge ab, sondern lassen Sie sich das Angebot noch einmal schriftlich schicken. Denn am Telefon erfahren Sie in den seltensten Fällen auch das Kleingedruckte. Signalisieren Sie am Telefon keine Zustimmung, diese ist in vielen Fällen schon genutzt worden, um den Tarif ohne eine schriftliche Erlaubnis umzustellen.

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Verlängern Sie telefonisch keine Verträge.
Aktuell befindet sich eine Neuregelung des Telefonmarketings im Gesetzgebungsverfahren. Hauptzweck soll neben dem Schutz vor unerwünschten Werbeanrufen auch die Neuregelung von telefonischen Vertragsabschlüssen sein. Diese sollen erschwert, die Verbraucher vor Überraschungen geschützt werden.
Hohe Telefongebühren für Support-Hotline
Neukunden können in der Regel über eine kostenlose Telefonnummer Kontakt zu den DSL-Anbietern aufnehmen. Auf diesen Service müssen die Kunden nach Vertragsabschluss allerdings meistens verzichten. Telefonischen Support leisten viele Provider nur über kostenpflichtige 0180- oder 0900-Nummern.
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