Mit Kaffee, Tee, Gewürzen gegen den Wischmob
Automatische Putzhilfe: iRobot Scooba im Test
Internet & Netzwelt
Der Test: Pfeffer und Salz, Rotwein und Tee
Netzwelt hat sich überlegt, was für Dinge im Haushalt öfters einmal zu Boden fallen können, die dann anschließend feucht aufgewischt werden sollten. Herausgekommen sind Rotwein, Kaffee, gesüßter Tee, Pfeffer und Salz. Und damit die Sache noch möglichst praxisgerecht wird, werden die Gewürze und Flüssigkeiten auf zwei verschiedene Bodenarten verschüttet: einmal auf einen Holzfußboden und einmal auf eine leicht geriffelte Plastikmatte.
In den Tank mit der Reinigungsflüssigkeit sollte nur Wasser und ein von iRobot vorgesehenes Reinigungsmittel eingefüllt werden. Zur Not taugen auch handelsübliche Reinigungsmittel, die schwach oder gar nicht schäumen, wie sie zum Beispiel in Kliniken oder Altenpfegeeinrichtungen zum Einsatz kommen. Oder aber purer Essig. Eine Füllstandsanzeige wäre wünschenswert, denn die Befüllung des Scoobas gerät so zu einem Ratespiel.

![]()
![]()
Der Reinigungsroboter und seine Herausforderer.
Nachdem also Akku und Tank gefüllt sind, wird die Reinigungsfrisbee durch einen Druck auf den Power-Knopf zum Leben erweckt. Danach befindet sich das Gerät im Stand-by-Modus. Deswegen bedarf es noch eines weiteren Drucks auf die Taste Clean, damit sich das Gerät mit infernalischem Getöse in Bewegung setzt. Denn mit gemessenen 79 Dezibel während des Reinigungsvorganges entspricht der Scooba in etwa der Lautstärke eines Presslufthammers.
Presslufthammer mit Wischsystem
Einmal in Bewegung, fährt der Scooba wie auch der iRobot Roomba die zu reinigende Fläche einmal ab, um festzustellen, wie groß das Areal überhaupt ist. Dabei lernt der Wischroboter wesentlich schneller als sein staubsaugender Bruder. Stärker verschmutzte Stellen erkennt der Scooba automatisch, woraufhin er dort zu kreisen beginnt.
iRobot Scooba, Teil 2
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Darüber hinaus bereiten dem Scooba die zwei verschiedenen Bodenarten keinerlei Probleme. Er stellt sein vierteiliges Reinigungssystem automatisch auf die verschiedenen Bodenarten ein. Insbesondere Kanten reinigt der Roboter gründlich, in dem er mehrmals gegen die Wand fährt. Ein großes Problem sind jedoch alle Zimmerecken, was nicht verwundert, da der Wischroboter rund ist und demzufolge dort nicht reinigen kann.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
Mehr über: Roboter, Hardware, Testbericht, iRobot, Home Entertainment
-
iRobot: Roboter zwischen Sprengstoffräumer und Staubsauger
Intelligente und robuste Helfer für Armee und Haushalt -
iRobot Roomba: Automatischer Staubsauger im Test
Es saugt und staubt der Heinzelbot -
Der Roboter für den Großstadtkampf: iRobot Negotiator 200
Bomben entschärfen, Chemikalien und Verschüttete aufspüren
Links zum Artikel
nach oben



