Mit Kaffee, Tee, Gewürzen gegen den Wischmob
Automatische Putzhilfe: iRobot Scooba im Test
Kurt Müller
Automatische Helfer im Haushalt: Netzwelt hat bereits den Staubsauger-Roboter iRobot Roomba getestet, der seit einiger Zeit auf dem deutschen Markt zu kaufen ist. Nun kommt der Bruder unter die Lupe: iRobot Scooba. Dieser wischt dort feucht nach, wo der andere trocken vorgekehrt hat. Allerdings ist die deutsche Variante des kleinen Haushaltshelfers laut Informationen des Vertriebspartners von iRobot RobotStore erst ab Herbst 2008 erhältlich.
Ebenso sind die in Deutschland schon vorhandenen Exemplare Eigenimporte aus den USA, die auch nicht unter die Garantiebedingungen des Herstellers fallen. Deswegen hat netzwelt ein Serienmodell aus den USA bestellt und sich allerlei Gemeinheiten ausgedacht, die der Roboter im Test zusammenwischen soll.
Inhalt
- Scooba versus Roomba: Der Vergleich
- Pfeffer und Salz, Rotwein und Tee
- Presslufthammer mit Wischsystem
- Fazit: Mit einem Wisch wirklich alles weg?
Scooba versus Roomba: Der Vergleich
Obwohl beide Roboter vom selben Hersteller kommen unterscheiden sie sich in der Art und Weise, wie der jeweilige Akku aufgeladen wird: Fährt der Roomba selbstständig in die Ladestation, wenn sein Akku leer ist, muss der Scooba quasi "per Hand" mit Strom betankt werden. Entweder der Benutzer nimmt den Akku aus dem aufklappbaren Gehäuse heraus oder steckt das Ladekabel in die außen angebrachte Ladebuchse hinein.
iRobot Scooba, Teil 1
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Das Gehäuse selbst besteht aus zwei Teilen: Oben befindet sich der Tank für das Reinigungs- und Schmutzwasser, unten sind Technik, Räder und die Wischbürsten zu finden. Nach dem Gebrauch ist der Scooba prinzipiell gut zu reinigen; der Roboter kann komplett in seine Einzelteile zerlegt werden.
Jedoch ist das Zusammenwirken von Wasser und Strom immer problematisch, weswegen Hausfrauen oder Hausmänner sehr genau aufpassen müssen, welche Stellen des Scoobas nass werden dürfen und welche nicht. Diese Positionen sind auf dem Roboter durch spezielle Warnhinweise kenntlich gemacht. Beispielsweise darf das Gehäuseunterteil nur mit einem feuchten Tuch innen und außen gereinigt werden.
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