Suaheli oder was? - Online-Übersetzer im Vergleich
Dolmetsch-Duell: Google Translate vs. Yahoo Babelfish
Moritz Zielenkewitz
Grenzenloses Internet - das sagt sich so leicht, doch spätestens bei der ersten chinesischen Website verstehen die meisten Nutzer kein Wort mehr. Höchste Zeit für einen Online-Übersetzer, daher hat netzwelt die Dolmetscher Yahoo Babelfish und Google Translate in den Ring geschickt.
Inhalt
- Rote Karte für Spezialisten
- Yahoo Babelfisch
- Google Translate
- Die Praxistests
- Masse und Klasse
Rote Karte für Spezialisten
Nicht jeder Internet-Nutzer ist ein Sprachgenie. Gerade bei chinesischen oder russischen Websites ist es oft nicht einmal möglich, einen Weiter- oder Download-Link zu finden. Aber auch knifflige englische Texte stellen die User oft vor Probleme. Genau in diesen Fällen helfen Online-Übersetzer weiter.
Bestimmte Websites bieten daher Übersetzungsfunktionen an. Der fremdsprachige Text wird in ein Eingabefeld kopiert, die gewünschte Sprache wird ausgewählt und mit einem Klick umgewandelt. Im Idealfall zumindest - oft ist das Ergebnis ein einziges Kauderwelsch, die Textaussage lässt sich dann nur erahnen.
Viele Spezialisten im Netz konzentrieren sich auf bestimmte Sprachen - etwa nur Russisch oder eine Auswahl asiatischer Sprachen. Gegenüber den zwei Großen auf dem Markt mussten sie sich allerdings in puncto Übersetzungsqualität geschlagen geben: Google Translate und Yahoo Babelfish. Daher messen sich die beiden Web-Dolmetscher im direkten Vergleich miteinander.
Yahoo Babelfisch
Der Übersetzungs-Service Babelfish gehörte einst zur Textsuche von AltaVista. Mitterweile hat Mutterkonzern Yahoo das Web-Tool bei sich aufgenommen. Maximal 150 Wörter lassen sich hier in das Textfeld einfügen, die Optik des Online-Übersetzers ist ansprechend und leicht verständlich. Unangenehm fällt allerdings das Werbebanner auf, welches die Babelfish-Seite ziert.

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Umfangreich, aber mit Werbung: Yahoo Babelfish.
(Klick vergrößert.)
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