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01.08.2008
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Warum Preise fallen und wann der optimale Kaufzeitpunkt erreicht ist

Preissturz: Diese Hardware wird immer günstiger

Verbraucherschutz

Dies kann zum Beispiel durch die Erhöhung der Produktion geschehen, denn eine höhere Stückzahl bedeutet meist einen geringen Preis pro Stück. Die Erschließung neuer Käuferschichten lässt sich mehrmals wiederholen. Im Idealfall schafft es die Firma den Gleichgewichtspreis für ihr Gut zu finden. Dieser bezeichnet den Preis einer Ware auf dem freien Markt, der zum Marktgleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führt.

Angebot und Nachfrage

Sind alle potentiellen Käufer mit einem Produkt versorgt, übersteigt das Angebot die Nachfrage und die Preise sinken weiter. Die Hersteller haben in solch einem Fall mehrere Möglichkeiten. Sie können die Restbestände günstig verkaufen, um sie los zu werden und Kapazitäten für Neuentwicklungen zu schaffen, die zu höheren Preisen verkauft werden können. Oder sie reduzieren durch eine gedrosselte Produktion oder eine gezielte Einlagerung das Angebot.

Natürlich hat auch das Sprichwort "Konkurrenz belebt das Geschäft" seine Berechtigung. Gibt es nur einen Hersteller eines Produktes, sinkt der Preis wesentlich langsamer, als wenn zehn verschiedene Firmen um die Gunst der Konsumenten buhlen.

Ein gutes Beispiel ist der Formatkrieg um die DVD-Nachfolge. Die Blu-ray-Disc hat sich gegen das HD-DVD-Format durchgesetzt. Blu-ray-Player kosten heute noch einige hundert Euro. So teuer waren DVD-Player in den ersten Jahres des Formats auch. Sollte sich Blu-ray als Standard etablieren und die DVD ablösen, wird man die Player in wenigen Jahren von sehr vielen Herstellern auch für weniger als einhundert Euro bekommen. DVD-Brenner für den Einbau in den PC kosten aktuell weniger als 40 Euro.

Jeder ist seines Glückes Schmied

Natürlich arbeiten die Hersteller nicht Hand in Hand, sondern treffen Entscheidungen, die ihrer Meinung nach für sie am besten sind. Im März 2008 berichteten Medien von einem starken Preisverfall bei Flash-Speicher-Modulen. Ein Hersteller sah sich gezwungen sie unter den Herstellungskosten zu verkaufen, weil Apple weit weniger geordert hatte, als das Unternehme erwartet hatte.

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Hoffentlich sind alle Menschen mit Hammer und Amboß so geschickt wie dieser Schmied.

Ein anderes Verhalten legten im April die zwei größten Hersteller von Arbeitsspeichern in Südkorea an den Tag. Sie hielten ihre Waren zurück und lagerten sie ein, um die Preise stabil zu halten.

Kaufen oder warten?

Diese philosophische Frage beschäftigt Konsumenten schon ewig. Da der Preisverfall nie enden wird, ist Warten die schlechtere Entscheidung, denn die Wartezeit kann unendlich sein. Bei jeder Anschaffung muss man in Kauf nehmen, dass man später weniger gezahlt oder fürs gleiche Geld mehr bekommen hätte. Eine Möglichkeit dieses Dilemma erträglich zu machen ist es, sich eine Preisgrenze zu setzen. Sobald das begehrte Stück diese erreicht hat, schlägt man zu.

Autor/in: (jj)


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