Es saugt und staubt der Heinzelbot
iRobot Roomba: Automatischer Staubsauger im Test
Internet & Netzwelt
Klein, rund und etwas unbeholfen flitzt der kleine Staubsauger das erste Mal durch die Redaktion. Er hat aber nicht mit der Hinterhältigkeit der netzwelt-Redakteure gerechnet, die ihm allerlei Hindernisse in den Weg stellen. Und so fährt der iRobot Roomba ein ums andere Mal gegen ein Tischbein, einen Schrank oder auch gegen den zu Recht etwas skeptisch dreinblickenden Redaktionshund. Auch Kabel sind vor ihm nicht sicher.
Sobald der Roboter mit einem Hindernis kollidiert, dreht er in einem zufälligen Winkel ab, um dieses zu umfahren, was mehr oder weniger erfolgreich gelingt. Aber woher soll denn der kleine Diskus auch wissen, wo überall Fallstricke lauern? Dafür hat der Roomba ein Gedächtnis, das ihm helfen soll, unwegsamen Gegenständen zukünftig aus dem Weg zu gehen.
Inhalt
- Sensorgesteuerte Bürstentechnik
- Gut Ding will Weile haben: Der Test
- Fazit: Der Sauger für gewisse Menschen
Sensorgesteuerte Bürstentechnik
In Betrieb genommen wird der iRobot Roomba ganz einfach mit einem Druck auf die Taste Clean, die deutlich sichtbar an der Gehäuseoberseite eingelassen ist. Danach fängt der kleine Staubsauger an, scheinbar ziellos im Raum herumzufahren und seinen Dienst zu verrichten. Dreck wird dabei mit Hilfe eines dreistufigen Systems aufgesaugt.
Der erste Teil besteht aus der Seitenbürste, die entlang von Wandkanten und vor allem in den Ecken kehrt. Die Bürste verfügt über sechs flexible und schnell rotierende Einzelbürsten, die wie kleine Fühler unter der Scheibe hervorragen. Dahinter befinden sich zwei gegenläufige Bürsten, die den Schmutz ins Innere hineinschaufeln. Zum Schluss wird alles in den Schmutzbehälter eingesaugt.
Wenn der iRobot besonders schmutzige Stellen auf dem Fußboden entdeckt, so leuchtet die blaue Dirt Detect-Warnleuchte auf und der Roboter beginnt über dem stark verschmutzen Areal so lange zu kreisen, bis seine Sensoren melden, dass alles wieder in Ordnung ist. Ebenso helfen die Sensoren, Treppenstufen, Wänden oder Stuhlbeinen oder eben dem Redaktionshund auszuweichen.
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Wenn das Ding nicht so teuer wäre, würde ich mir auch zwei, drei von denen zulegen.
Ich seh schon rein von den Fotos, dass das Ding nichts taugt: Durch die runde Bauweise können Zimmerecken nicht gereinigt werden.
Epic fail.
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