Reich werden mit Bildverkäufen im Internet?
Goldgrube Internet: Fotos zu Geld machen
Digitalkamera
Bildmaschine
Die Bildagentur Bildmaschine vermarktet Fotos (Stock und Aktuell) sowie Illustrationen von Profis und Halb-Profis. Der Bildbestand ist mit etwa 500.000 Bildern und die Zahl der Fotografen mit 3.500 im Vergleich zu anderen Anbietern gering. Aber eben das bietet noch Raum für neue Köpfe mit neuen Ideen. Die Preise für jedes Bild legen die Urheber selbst fest und erhalten 60 Prozent des Erlöses. Ausgewählte Bilder werden über das APIS-Netzwerk Redaktionen auf der ganzen Welt zugänglich gemacht.
Dreamstime
Dreamstime wirbt mit fast 3,5 Millionen Stockfotos und einem Pool von über 40.000 Fotografen. Pro verkauftem Foto erhält der Fotograf zwischen 50 und 80 Prozent des Umsatzes. Das klingt nach viel Geld, bewegt sich aber pro Bild zwischen 60 Cent und 4,80 Euro. Dafür kann die Seite in sieben verschiedenen Sprachen abgerufen werden.
Fotolia
Ebenfalls in sieben Sprachen kann man die fast 3,9 Millionen Fotos bei Fotolia ansurfen. Vom Verkaufspreis, der mindestens 83 Cent beträgt, erhält der Fotograf je nach "verkaufter Lizenzart, Fotografen-Ranking und eventuell eingeräumter Exklusivität zwischen 33 und 80 Prozent."
iStockphoto
Das Portal iStockphoto gehört mit seinen angeblich 70.000 Fotografen und 3,4 Millionen Fotos zum Branchenriesen Getty Images. In dem Microstockportal werden Archivfotos, Vektorgrafiken, Videos und Flash-Dateien zum Kauf angeboten. Je nach Größe beginnen die Preise für Fotos zwischen einem und 15 Euro. Vom Verkaufserlös gehen 20 Prozent an den Urheber.
Panthermedia
Die Agentur Panthermedia teilt sich den Verkaufserlös 50:50 mit den Fotografen. Bietet dieser das Bild auch bei anderen Agenturen an erhält er nur 30 Prozent. Je nach benötigter Pixelgröße kosten die Bilddateien zwischen 4,90 Euro und 79,90 Euro ohne Mehrwertsteuer. Mit über 70 Partneragenturen vertreibt Panthermedia seine Fotos in mehr als 40 Ländern.
Photocase
Das Bildangebot von Photocase ist mit 120.000 Fotos zwar vergleichsweise klein, aber dafür haben die Macher den Anspruch, keine 0815-Stockfotos zu liefern. Bezahlt werden die Bilder der fast 13.000 Fotografen mit so genannten Credits, die man für hochgeladenen Fotos erhält oder kaufen kann. Vom Gegenwert der Credits erhält der Fotograf 60 Prozent.
Shutterstock
Shutterstock bietet mit über vier Millionen Fotos die größte Auswahl und bei über 111.000 Fotografen auch die größte Konkurrenz. Für jeden Download eines Fotos erhält der Fotograf 25 US-Cent. Um mit diesem Verdienst auf größere Summen zu kommen, muss man schon viele Fotos einstellen und auf einen guten Dollarkurs hoffen.
Snapvillage
So wie Getty Images mit iStockphoto einen eigene Ministock-Dienst betreibt, so tut dies auch der Konkurrent Corbis mit Snapvillage. Das englischsprachige Portal der Bildagentur von Bill Gates nimmt sogar auf CD oder DVD gebrannte Bilder an und setzt nicht nur auf den Webupload. Dank Paypal kommen Fotografen auf der ganzen Welt an ihren Anteil von 30 Prozent vom Verkaufspreis. Das ist im Vergleich zu anderen Agenturen zwar wenig, aber dafür können sie ihre eigenen Preise festlegen. In ihrem ersten Jahr hat die Agentur bereits über 300.000 Fotos aufgenommen.
Stockexpert
Stockexpert bietet in neun verschiedenen Sprachen über 1,7 Millionen lizenzfreie Fotos an. Je nach benötigter Pixelgröße zahlen die Käufer zwischen einem und zehn Dollar pro Bild. Der Fotograf erhält davon 50 Prozent.
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