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29.07.2008
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Reich werden mit Bildverkäufen im Internet?

Goldgrube Internet: Fotos zu Geld machen

Jan Johannsen

Goldgrube Internet: Fotos zu Geld machen

Die Vorstellung ist verlockend. Die zahlreichen Fotos, die man mit der eigenen Digitalkamera gemacht hat, müssten sich doch im Internet leicht zu Geld machen lassen. Zwar gibt es diverse Bildagenturen, die jedem die Möglichkeit bieten seine Bilder einzustellen, aber natürlich verwandeln sich die Fotos nicht von selbst in Geld.

Inhalt

  • Bildagenturen für Amateure und Semi-Profis
  • Motiv, Technik, Jura und Steuern
  • Lizenzen und Exklusivität

Vor kurzem kündigte die bekannte Bildagentur Getty Images an, das Fotoportal Flickr nach Bildern für die eigene Datenbank durchsuchen zu wollen. Die Fotografen sollen an den Verkaufserlösen ihrer Fotos beteiligt werden. Wer nicht warten will, dass ihn die Scouts von Getty unter Millionen von anderen Fotografen entdecken, kann sich auch selbst daran machen, seine Fotos zum Verkauf anzubieten.

Um mit den eigenen Fotos Geld zu verdienen, braucht man eine Agentur. Die hält die Bilder vorrätig und wickelt den kompletten Verkauf ab. Dafür behält sie einen Teil des Verkaufspreises als Provision ein - je nach Agentur sind dies zwischen 20 und 70 Prozent. Nicht jede Agentur nimmt Amateure oder Halb-Profis in ihr Portfolio auf. Bei manchen müssen sich sogar die Profis mit ihren bisherigen Arbeiten einem Bewerbungsverfahren unterziehen.

Bildagenturen für Amateure und Semi-Profis

Bei den neun Bildagenturen, die netzwelt hier vorstellt, können Sie sich anmelden und ihre Fotos hochladen. Nur bei iStockphoto und Stockexpert müssen neue Fotografen ein Bewerbungsverfahren durchlaufen. Etwas Geduld muss man bei jedem Portal mitbringen. Denn oft braucht es über 1.000 Fotos und einige Monate Zeit, bis das erste Bild verkauft ist und der Rubel ins Rollen kommt. Getreu dem Motto: "Kleinvieh macht auch Mist" sind die Preise für die Käufer der Fotos bei den Ministock- oder Microstock-Diensten sehr niedrig. Die Fotografen werden mit der Aussicht gelockt, dass ihre Bilder, wenn sie nur oft genug heruntergeladen werden, trotzdem einen guten Umsatz erzielen.

Ministock-Agenturen im Überblick

  • Bildmaschine
  • Dreamstime
  • Snapvillage
  • iStockphoto
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.

Bis auf Snapvillage sind alle Portale auch in deutscher Sprache verfügbar, mehrere sogar neben Englisch auch in Spanisch, Französisch, Japanisch, Portugiesisch, Holländisch oder sogar Polnisch, Russisch und Chinesisch. Alle sind auf der Suche nach Stockfotos und geben meistens auch genaue Hinweise, welche Art von Motiven noch gebraucht werden und welche Motive schon ausreichend vorhanden sind.

Nur bei Snapvillage und Bildmaschine können die Fotografen die Preise für ihre Bilder selbst festlegen. Bei allen anderen Agenturen sind sie festgelegt. Bildmaschine und Dreamstime vermarkten nicht nur Stockfotos, sondern auch Bilder von aktuellen Ereignissen aus Politik, Sport und Gesellschaft.


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News Flash, am 22.11.2008 13:43

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