Portabler Medienplayer mit WLAN und Touchscreen
Gegen Langeweile: Archos 605 WiFi im Test
MP3-Hardware
Der Archos 605 WiFi wiegt 230 Gramm und ist mit 12 x 8 x 1,5 Zentimetern definitiv zu groß für die Hosentasche. Aber dazu ist er ja als Portable Media Player (PMP) auch nicht vorgesehen. Vielmehr liegt der Nutzungsschwerpunkt darauf, unterwegs Filme ansehen zu können, ohne dass es hinterher zu Augenschmerzen kommt. Dazu dient ein 4,3 Zoll großes, berührungsempfindliches Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln und 16 Millionen Farben. Filme, Musik und andere Inhalte lädt der Player drahtlos übers Internet.
Die Menüführung ist selbsterklärend, sodass die Bedienung intuitiv erfolgen kann. Wenn dann immer noch Probleme auftauchen, können diese mittels des sehr gut gestalteten Handbuchs oder der Hilfe, die sich in Form eines PDF-Dokuments auf dem Gerät selbst befindet, gelöst werden. Und das Schönste: Der Player ist mit Stift, Fingern und den Wipptasten am Bildschirmrand gleich auf dreierlei Arten zu steuern.
Inhalt
- In Farbe und bunt: Die Medienwiedergabe
- Die Ausstattung und ihre Eigenarten
- Kabinett der Zusätze
- Fazit und technische Daten
In Farbe und bunt: Die Medienwiedergabe
Die Wiedergabe von Videodateien ist hervorragend. Das Display reagiert sehr schnell und gerät selbst bei schnellen Bildschnitten nicht in Verlegenheit. Ebenso brillant ist die Wiedergabequalität von Fotos. Mittels der Kipptasten am rechten Bildschirmrand kann der Betrachter die einzelnen Bilder ohne Probleme durchscrollen und sogar um 360 Grad drehen.
Der Musikplayer zeigt alle relevanten Informationen eines Musiktitels wie Album, Genre, Interpret sowie das Cover des Albums an. Der Klang kann mittels eines Equalizers eingestellt werden. Dafür stehen dem Benutzer mehrere Presets sowie eine manuelle Einstellung zur Verfügung. Im Test zeigte sich allerdings, dass sich das Klangbild trotz unterschiedlich gesetzter Equalizer-Einstellungen ziemlich stark ähnelte.
Archos 605 WiFi, Teil 1
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer geben einen recht guten Sound wieder, sind aber etwas bass- und tiefenlastig. Außerdem ist die 3,5 Millimeter Cinch-Kopfhörerbuchse vergoldet, um eine bessere Signalübertragung zu ermöglichen. Der eingebaute Lautsprecher hingegen schepperte bauartbedingt bei der Wiedergabe von Musik. Ein großes Lob hingegen verdient der TV-Empfang über WLAN, wobei die Bildwiedergabe nicht ganz so gestochen scharf wie bei der reinen Video-Wiedergabe ist.
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