Die Invasion der Netbooks
Sony, Toshiba, Fujitsu: Alle wollen Mini-Notebooks bauen
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Der Markt für Mini-Notebooks kommt jetzt so richtig in Fahrt. Nach Asus, MSI, Medion, Dell und Acer wollen nun weitere Unternehmen wie Sony, Toshiba, Fujitsu oder NEC einsteigen. Das geht aus einem Bericht der Digitimes hervor. Offiziell angekündigt haben die Hersteller ihre Pläne noch nicht. Doch die Digitimes meldet, dass noch vor Jahresende die ersten Kleinrechner in den Handel kommen sollen. Sprich: rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft.
Die genannten Firmen hatten sich anfangs eher distanziert gegenüber dem Hype um den Asus Eee PC verhalten. Vor allem Sony, der Hersteller der edlen Vaio-Notebooks, schien nur wenig Berührungspunkte mit den billigen und funktionsreduzierten Rechnern zu haben. Aber offenbar hat deren Überraschungserfolg und der Trend zu "Green IT" und Stromsparen die Firmenbosse zum Umdenken gebracht.
Als Hersteller der kompakten Mobilrechner für Sony wird der taiwanische Hersteller Foxconn genannt. Den Gepflogenheiten der Branche entsprechend würde Sony die Leistungsdaten vorgeben und Foxconn die Geräte dann fertigen und das Sony-Logo draufkleben. Eine andere Möglichkeit wäre, dass Foxconn nur einige Komponenten liefert. Solche Details sind derzeit noch nicht bekannt, ebenso wenig wie andere Leistungsdaten.

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Intels Atom-CPU wird im 45-Nanometer-Verfahren produziert und ist der bisher kleinste Prozessor von Intel.
Neue Mobilrechner bald auch in Unternehmen
Nach einer gerade veröffentlichten IDC-Studie haben die Netbooks dem Markt für Mobilrechner bereits einen spürbaren Schub verpasst und Asus mit dem erfolgreichen EeePC auf Platz fünf im Raum EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) katapultiert. Das widerspricht in gewisser Weise den Ergebnissen der Gartner Group, die wenige Tage zuvor noch konstatiert hatte, der Erfolg der Mini-Notebooks stünde erst am Anfang und würde sich daher noch nicht in Marktzahlen manifestieren. Allerdings glaubt Asus, dass allein 2008 ungefähr 10 Millionen Netbooks über den Ladentisch gehen werden.
Intel-Konkurrent AMD muss sich jetzt mächtig sputen, um die Netbook-Party nicht zu verpassen. Während Intel mit der billig zu produzierenden und heiß begehrten Atom-CPU gute Geschäfte macht, hat AMD bis jetzt keine gleichwertige Stromspar-CPU vorzuweisen. Das soll sich jetzt schnell ändern. Laut Digitimes soll schon Anfang 2009 ein Lowcost-Chip für Notebooks auf den Markt kommen.
Die IDC-Marktforscher sagen voraus, dass die neue Mobilrechnerklasse in den nächsten Jahren auch bei kleinen und mittleren Unternehmen eine wichtige Rolle spielen werden. Dafür müssen die Hersteller aber Notebook-Modelle entwickeln, die besonders bei der Software auf die Bedürfnisse von Unternehmen abgestimmt sind. Dazu gehören beispielsweise Features wie Datenabgleich mit dem Firmennetzwerk, Office-Software und Verschlüsselungsfunktionen.
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