Zocken bis zum Umfallen
Einkaufsberater: 1.000 Euro Spiele-PC
Roland Haberer
Ein Betrag von 1.000 Euro ist mittlerweile eine markante Obergrenze für einen Spielerechner. Viel Geld, doch im Vergleich zu den vorkonfigurierten Modellen der großen Hersteller bieten selbst zusammengestellte Rechner auch einiges mehr.
Wer so viel Geld für einen Spielerechner zur Verfügung hat, kann in den Listen der Hardware-Anbieter aus dem Vollen schöpfen. Für das hart verdiente Geld lässt sich ein sehr guter Spielerechner zusammenstellen. Und auch für individuelle Wünsche bleibt noch der ein oder andere Euro übrig.
Bei unserer System-Konfiguration handelt es sich lediglich um einen Vorschlag. Dieser sollte den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.
Inhalt
- Prozessor
- Grafikkarte
- Arbeitsspeicher
- Hauptplatine
- Festplatte und Laufwerk
- Netzteil
- Gehäuse und Kühlung
- Fertige Konfiguration
Prozessor
Wo früher der Takt entscheidend war, gilt heute: je mehr Kerne desto besser. Ein aktueller Quadcore-Prozessor ist allerdings nur dann zu empfehlen, wenn mit dem PC anspruchsvolle Aufgaben erledigt werden: Rendern, Videoschnitt oder Konvertieren von Dateiformaten. Des Weiteren sollte auch eine Quadcore-Unterstützung von den verwendeten Programmen angeboten werden. Bisher können nur wenige Spiele von der Kraft der vier Kerne profitieren.
Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass zu einer "boxed Version" gegriffen wird. Diese bietet erheblich bessere Garantiebedingungen und es wird auch gleich ein geeigneter, wenn auch lauter, CPU-Kühler mitgeliefert.
Netzwelt empfiehlt folgende Prozessoren für einen Spielerechner:
- Intel E8500 (3,17 Ghz, 3 Megabyte)
- Intel Q9450 (2,67 Ghz, 12 Megabyte)
- Intel Q9300 (2,50 Ghz, 6 Megabyte)
Grafikkarte
Eine echte Daddelmaschine braucht vor allem eine potente Grafikkarte. Seit langem gibt es zwei Hauptfirmen die sich den Markt untereinander aufteilen: ATI und Nvidia. Im nächsten Jahr wird voraussichtlich Intel als dritte Firma im Bunde mit einsteigen. Derzeit eine der besten Karten am Markt ist die ATI 4870, die minimal schneller als eine GTX 260 ist, dafür aber um gut 30 Euro günstiger.
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