Schlangenöl aus Cupertino
Openmoko: Konkurrenz für iPhone 3G
Mehmet Toprak
Die Alternative steht seit dem 7. Juli schon bereit: Das Neo Freerunner von Openmoko ist das erste Open-Source-Telefon der Welt. Das Gerät arbeitet mit einem Linux-Betriebssystem auf Basis einer GNU-Lizenz. Die Software beschränkt sich derzeit noch auf Basis-Funktionen wie Telefonieren, SMS und Kontaktlisten. Doch der Hersteller verspricht, dass die Software-Suite durch regelmäßige Downloads immer umfangreicher werden soll.

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Nicht so elegant wie Apples iPhone, aber darauf kommt es dem Hersteller auch nicht an. Das Neo Freerunner ist ein Mobiltelefon auf Open-Source-Basis. Bild: Neo
Openmoko stellt auch die CAD-Dateien des Geräts bereit, so dass Dritthersteller das Design des Mobiltelefons verändern und neue Funktionen ergänzen können. Die Konstruktionspläne sind unter einer Creative Commons Lizenz erhältlich (wie übrigens auch dieser Artikel).
Zu kaufen gibt es das Freerunner über den Webshop von Openmoko. Auch Distributoren in Europa sollen das Freerunner verkaufen, allerdings sagt Openmoko nicht, welche das sind.
Fazit: Früher bekam Microsoft die gesammelte Abneigung der Open-Source-Gemeinde zu spüren, jetzt ist Apple dran. Am Verkaufserfolg des neuen iPhone 3G dürfte die Kritik nichts ändern. Laut Apple wurde das neue iPhone in den ersten drei Verkaufstagen eine Million Mal verkauft.
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