Kostenloses Browser-Plugin schafft Ordnung und Kontakte
Diigo: Schluss mit dem Lesezeichen-Chaos
Yasmin Kötter
Im Beruf oder Studium ist das Internet oft die erste Anlaufstelle für eine Recherche. Schnell häufen sich die gespeicherten Links zu einem Thema und der Überblick geht verloren. Viele drucken sich daher relevante Texte aus und machen sich mit dem Textmarker an die Arbeit. Dafür gibt es eine digitale Alternative: Diigo.
Mit Diigo lassen sich Papier und Tinte sparen: Das kostenlose Browser-Plugin kann Webseiten behandeln, als seien sie aus Papier. Nutzer können Textpassagen farblich markieren, den Seiten Notizzettel beifügen und alle gespeicherten Links übersichtlich sortieren. Das Plugin gibt es mit vollem Funktionsumfang für Firefox und Internet Explorer. Für Opera und Safari steht eine abgespeckte Variante zur Verfügung.
Installation eines kostenlosen Browser-Plugins nötig
Nach dem Anlegen eines Accounts mit Namen und E-Mail-Adresse muss zur Nutzung von Diigo ein kleines Programm heruntergeladen werden. Nach der Installation erscheint im Browser eine zusätzliche Leiste, die alle Funktionen wie Text-Markierungen, Notizzettel und Lesezeichen anzeigt.

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Nach der Installation erscheint die Diigo-Leiste im Browser.
(Klick vergrößert.)
Organisation der Lesezeichen, markieren wie auf dem Papier
Die angelegten Lesezeichen lassen sich mit Stichwörtern, so genannten Tags, versehen. Dadurch muss der Nutzer später nicht eine lange Liste nach dem passenden Link durchsuchen, sondern kann sich gezielt die Lesezeichen anzeigen lassen, die beispielsweise mit dem Begriff "Video" getaggt sind.
Damit interessante Inhalte auf den Seiten auch nach ein paar Tagen schnell gefunden werden, lassen sich wie handschriftlich auf Papier Textstellen markieren und mit Notizen versehen. Um auf einer gespeicherten Website einen Text einzufärben, muss der Diigo-Anwender einfach die entsprechende Passage mit der Maus markieren. Dann reicht entweder ein Klick auf "Highlight" in der Taskleiste oder ein Rechtsklick mit der Maus auf den Text. Dabei erscheint ein Menü, in dem sich unter anderem eine farbliche Markierung anwählen lässt.
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