Open Source-Projekt ab August für 250 Euro zu kaufen
Pandora: Zwischen Netbook und mobiler Spielekonsole
Jan Johannsen
Touchscreen, WLAN und eine starker Akku
Der 4,3 Zoll große Touchscreen des Pandora stellt 16,7 Millionen Farben dar und besitzt eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Der Akku hat angeblich eine unglaubliche Laufzeit von bis zu zehn Stunden. Neben den bereits genannten Bauteilen versorgt er auch ein WLAN-Modul (802.11b/g), einen USB-Anschluss und seit Ende Mai auch ein Bluetooth-Modul mit Strom. Dieses haben die Entwickler hinzugefügt, weil sein Einbau durch den aktuellen Dollarkurs ohne Erhöhung des Preises möglich wurde.
In den Foren des Projekts wird man laufend auf dem aktuellsten Stand gehalten. Anders als bei normalen Unternehmen geschieht die Entwicklung nicht hinter verschlossenen Türen, sondern nach dem Open Source-Gedanken: Jeder kann sich einbringen.
Ein Pandora-Prototpy steht neben einer Nintendo DS, fährt hoch und macht einige LCD-Tests.
Ursprünglich planten die Macher den Verkaufsstart für den Pandora im Dezember 2007. Inzwischen haben sie ihn auf August 2008 verschoben. Entwickler bekommen bereits seit Juni Geräte ausgeliefert, damit sie die Pandora-Konsole unter Realbedingungen testen können. Denn die Entscheidung für den endgültigen Produzenten des Handhelds ist noch nicht gefallen.
In Deutschland soll er 250 Euro kosten
Der Vertrieb ist bisher in Deutschland, Großbritannien, den USA und der Türkei geplant. Inklusive Mehrwertsteuer soll Open Pandora hier etwa 250 Euro kosten. Damit bewegt sie sich auf einem höheren Preisniveau wie die Playstation Portable von Sony oder den günstigsten Netbooks. Die Nintendo DS bekommt man schon für etwa hundert Euro weniger.
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