10 Euro ist der Firma jede Anmeldung wert
Fastload.tv: Filesharing-Anbieter im Zwielicht
Jan Johannsen
PayPlus GmbH und Fastload.tv
Laut Erfahrungsberichten in diversen Foren hat die Payplus GmbH auch Zahlungsaufforderungen für Fastload.tv verschickt. Dabei kommt ihr sicherlich zugute, dass ihr Name stark an den Bezahldienst Paypal von Ebay erinnert.

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Homepage der PayPlus GmbH
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Die Payplus GmbH nimmt anderen Firmen die gesamte Bearbeitung der Finanzen ab. Laut Homepage bietet sie "individuelles Forderungsmanagement" für "Online Content Betreiber", für die "die Bearbeitung der offenen Forderungen problematisch und zeitaufwendig" ist. Weigert sich mal jemand zu zahlen, so kümmert sich Payplus auch darum. "Von der Rechnungserstellung bis hin zu einer etwaigen Übergabe an ein Inkassounternehmen übernehmen wir für Sie die erforderlichen Tätigkeiten."
Neben diesen Geschäftsbeziehungen gibt es eine weitere Verbindung zwischen Fastload.tv und der Payplus GmbH: Clipcash. Die Seite existiert nicht mehr, versprach aber für 4,90 Euro im Monat, dass man mit hochgeladenen Videos bis zu einem Euro verdienen könne. Betrieben wurde sie von der britischen Oxyron Ltd. mit einer Zweigniederlassung im schweizerischen Zug.
Zwei ehemalige Clipcash-Domains (.de und .tv) leiten inzwischen auf erobay.tv weiter. Die Domain clipcash.tv ist aber immer noch auf Michael W. von der Oxyron s.r.o. in Bratislava angemeldet, auf dessen Namen auch die Domain fastload.tv registriert ist.

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Die Domains clipcash.tv und fastload.tv gehören beide Michael W. von der Oxyron s.r.o. aus Bratislava.
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Arbeitet Fastload.tv mit Abmahnanwälten zusammen?
Im Forum von Computerbild berichtet ein Kunde von Fastload.tv, er habe ein Schreiben aus einer Münchner Rechtsanwaltskanzlei im Auftrag des Interessenverbandes der Musikindustrie (IFPI) erhalten. Er hätte wiederholt Filme und Musik heruntergeladen und verbreitet. Als Beleg habe eine Liste beigelegen, die offensichtlich sein P2P-Anbieter (Oxyron s.r.o.) erstellt habe. Auf dieser Liste, deren Richtigkeit Johann H. auf einem weiteren Blatt bestätigt habe, seien etwa 120 Musiktitel und ungefähr 30 Filme aufgeführt, die der Betroffene getauscht haben solle.
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