Clevere Ideen können bares Geld bringen
Tarnkappen-Schnäppchen: Sparen, wo es keiner vermutet
Kurt Müller
Die Benzinpreise steigen in astronomische Höhen, die Krankenkassen haben die Beitragssätze angehoben und die Inflation schmälert die Kaufkraft zusätzlich. Kurz: Das Geld im Portemonnaie wird immer weniger. Deswegen stellt netzwelt einige versteckte Schnäppchen vor, die nicht unbedingt alltäglich sind.
Inhalt
- Filme ansehen und Geld zurück
- Tinte gegen Laser
- Mit der Digicam scannen
- Weitere Tarnkappen-Schnäppchen gesucht
Filme anschauen und Geld zurück
Home Entertaiment ist nur dann so richtig schön, wenn die Filme in bester HD-Qualität über den Plasmabildschirm flimmern. Doch leider sind die Home-Theater-PCs (HTPC) ziemlich teuer. So kostet zum Beispiel das HTPC X2 5000 Blu-ray MediaCenter WiFi knapp 1.200 Euro. Dafür erhält der Kunde folgendes:

![]()
![]()
Beispiel für einen HTPC (Bild: directupload.net)
Ein GigaByte GA-MA78GM-S2H Mainboard mit einem AMD Athlon64 X2 Prozessor, vier Gigabyte RAM, eine 750 GB SATA2 Festplatte, eine ATI Radeon HD2400XT Grafikkarte und ein SATA Blu-ray-Laufwerk von LG inklusive WLAN. Eine ziemliche Stange Geld für diesen Rechner.
Wem allerdings ein reiner Blue-Ray-Player reicht, kann sich in diesem Marktsegment umschauen: Ziemlich günstig ist der Player Aquos BD-HP20S von Sharp, den es für circa 250 Euro bei amzon.de zu bestellen gibt. Der Panasonic DMP-BD30 kostet dagegen bereits 395 Euro und der LG BH-200 knappe 1.000 Euro, wobei nach oben bekanntlich keine preislichen Grenzen gesetzt sind.
![]()
![]()
Aquos BD-HP20S von Sharp. (Bild: sharp.ch)
(Klick vergrößert)
Aber vielleicht lohnt sich dann die Anschaffung einer Sony Playstation 3 als Kompromiss zwischen HTPC und reinem Blu-ray-Player. In der PS3 befindet sich nämlich eine 40 Gigabyte große Festplatte, ein Blu-ray-Laufwerk, ein Mehrkern-Cell-Prozessor von IBM und Linux als Betriebssystem. Die wichtigsten Aufgaben eines HTPCs, wie Musik- und Video-Wiedergabe oder das Surfen im Netz über den großen Fernseher, meistert auch die Sony-Konsole spielend. Der Preis: 375 Euro.
Druckversion | Links zum Thema | Kommentare
-
Cedia Expo 2008 in Denver: Die Highlights
Maßgeschneiderte Elektronik für Zuhause -
Der Gadget-Globus: HTPC-Klotz mit Riesendisplay
Multimedia-PC fürs Wohnzimmer -
Playstation 3 wird zum HTPC: TV und große Festplatte
80-Gigabyte-Variante ab September im Handel
Mehr über: Komplettsystem, Home Entertainment, Discounter, Hardware
Links zum Thema
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
Herzlichen Dank für diese sehr, sehr hilfreichen Spartipps!
Ich muss sparen, weil - wie der Artikel in Einleitung treffend aufzeigt -die Lebenshaltungskosten in astronomische Höhen steigen. Langsam geht es an die Substanz, aber Netzwelt weis auch dann noch Rat, wenn man am Existenzminimum ankommt. Dann ist es natürlich unheimlich hilfreich zu wissen, dass ich an meinen HD-Super-Riesen-Plasma-TV nicht unbedingt ein Media-Center-PC anschließen muss, sondern dass es ein Player auch tut. Man muss sich halt einschränken ...
Die Armut steigt im Lande, doch mit solchen Tipps ist das ja gar kein Problem!
Danke!
Tarnkappen-Schnäppchen: Sparen, wo es keiner vermutet von netzwelt.de steht unter einer Creative Commons-Lizenz. Sie dürfen die Texte für nicht-kommerzielle Zwecke nutzen, bei Angabe und Verlinkung der Quelle "netzwelt.de".
Klicken Sie hier für weitere Informationen
nach oben








