Kopierschutzfreie Musik und kostenlose Song-Streams
Rhapsody MP3-Store im Praxistest
Janko Röttgers
Der Rhapsody MP3 Store bietet Nutzern zudem die Möglichkeit, sich bis zu 25 Songs pro Monat in voller Länge anzuhören – ein Feature, das zuvor schon ohne Kauf-Option über Rhapsodys Website verfügbar war. Neu ist, dass Rhapsody diese Vorhör-Funktion auch auf Partner-Plattformen verfügbar macht.
Dazu gehört neben Yahoo und MTV.com auch iLike, ein Musik-Angebot, das durch seine Facebook-Widgets mehr als 28 Millionen Nutzer gefunden hat. Bisher ist die Vorhör-Funktion jedoch noch auf Rhapsody.com beschränkt – und wie so oft auf die USA. Europäische Nutzer müssen vorerst draußen bleiben.
Rhapsodys MP3-Store im Detail
Wer sich von der richtigen Seite des Atlantiks aus zu Rhapsodys MP3-Store durchklickt, findet dort einen typischen Web-Store ohne große Schnörkel. Songs kosten 99 US-Cent, die meisten Alben gehen für knapp zehn Dollar über die virtuelle Ladentheke.
Im direkten Vergleich zu Apples US-Filiale sieht Rhapsodys Angebot aufgeräumter aus. Gleichzeitig lädt Rhapsody weniger zum Stöbern ein als iTunes. Während Apple Kunden auf jeder Genre-Seite mit Neuveröffentlichungen lockt, zeigt Rhapsody nur Charts mit zumeist altbekannten Titeln an. Gerade im Indie-Bereich scheint iTunes bisher zudem die Nase vorn zu haben. Viele Neuveröffentlichungen von kleineren Labels sind bisher bei Rhapsody noch nicht zu finden.
Rhapsodys MP3-Store
Rhapsodys MP3-StoreRhapsody bietet dafür eine ganze Reihe exklusiver Aufnahmen an, die man sich in den vergangenen Jahren für seinen Abo-Dienst gesichert hat. Im Falle von raren Akustik-Mitschnitten ist das eine feine Sache, aber einige der Angebote sind doch ein bisschen fraglich.
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