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01.07.2008
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Kopierschutzfreie Musik und kostenlose Song-Streams

Rhapsody MP3-Store im Praxistest

Janko Röttgers

Rhapsody MP3-Store im Praxistest

Seit Jahren versucht Rhapsody, US-Netznutzern die Idee eines kopiergeschützten Musik-Abonnements schmackhaft zu machen – mit durchwachsenem Erfolg. Jetzt wurde Rhapsody um einen MP3-Store mit fünf Millionen Titel erweitert. Netzwelt wirft einen Blick auf das Angebot.

Inhalt:
  • Kostenlose Streams in voller Länge
  • Rhapsodys MP3-Store im Detail
  • Kaufen und Downloads
  • Fazit

Rhapsody gilt als Pionier des Musik-Abo-Gedankens. Der Service bietet bereits seit Ende 2001 Musik zum Festpreis an und ist damit älter als Apples iTunes Store. Doch während iTunes mit mehr als fünf Milliarden verkauften Songs zur Erfolgsgeschichte der Online-Musikwirtschaft geworden ist, hat Rhapsody bis heute mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen.

Screenshot Rhapsody

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Wirkt aufgeräumt: Rhapsody MP3 Store
(Klick vergrößert)

So wusste die Los Angeles Times kürzlich zu berichten, dass der Service in den letzten 12 Monaten praktisch nicht mehr gewachsen ist – und das, obwohl man mittlerweile mit Yahoo Music und MTVs Urge-Dienst gleich zwei ehemalige Konkurrenten übernommen hat. Microsoft gab Rhapsody-Betreiber RealNetworks zudem 761 Millionen im Rahmen eines außergerichtlichen Vergleichs, mit denen eigentlich jede Menge neue Kunden angeworben werden sollten.

Kostenlose Streams in voller Länge

Real hat offenbar einen Teil des Gelds auf die hohe Kante gelegt, um damit jetzt die Werbekampagne für seine neue MP3-Plattform zu bezahlen. Die Firma hat angekündigt, innerhalb der nächsten 12 Monate mehr als 50 Millionen Dollar für Werbung ausgeben zu wollen.

Beworben werden soll damit Rhapsodys neuer Download-Store, der Firmeninformationen zufolge mehr als fünf Millionen Songs von allen vier Major-Labels und zahlreichen Indies umfasst. Alle Songs werden im kopierschutzfreien MP3-Format mit einer Kodierung von 256 kbps angeboten. Songs von Universal Music besitzen ein digitales Wasserzeichen, alle anderen Labels haben auch darauf verzichtet.

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