Kaufen oder auf Alternativen warten?
399-Euro-Netbook: Viel Wind um das Medion Akoya Mini (Update)
Jan Johannsen
Der EeePC war nur der Anfang. Ab dem 3. Juli gibt es das Netbook Akoya Mini E1210 von Medion für 399 Euro bei Aldi. Netzwelt hat sich die Daten des kleinen Notebook angeschaut und weiß, ob sich ein Kauf lohnt oder ob bessere Alternativen in Aussicht sind.
Das Update vom 30. Juni 2008 zur offiziellen Ankündigung des MSI Wind finden Sie am Ende des Artikels.
Augenscheinlich steckt das Akoya Mini im gleichen Gehäuse wie der MSI Wind. Ein Blick auf die technischen Spezifikationen fördert weitere Gemeinsamkeiten zutage, aber auch geringe Unterschiede. Während MSI auf Anfrage von netzwelt erklärte, dass es sich bei dem über Aldi und Hofer (Österreich) angebotenen Akoya Mini nicht um ein Gerät von MSI handele, behauptet man bei Medion das Gegenteil. Gegenüber netzwelt machte man deutlich, dass MSI der Hersteller des Akoya Mini sei. Der Barebone sei identisch - nur einige Spezifikationen seien unterschiedlich.

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Akoya Mini: Das Pressefoto von Medion zeigt das Gerät in Schwarz, Weiß und Titan (Silber).
(Klick vergrößert.)
Verständlich werden diese gegenteiligen Aussagen, wenn man sich den Begriff Barebones etwas genauer anschaut. Er meint einen Computer, der nur aus Gehäuse, Netzteil, Kühler und Mainboard besteht. Der Käufer dieses Barebones, in unserem Fall Medion, kann den Rechner nach belieben mit Arbeitsspeicher, einem Prozessor, einer Grafikkarte, Laufwerken sowie Betriebssystem und Software ausstatten. Rechtlich wird Medion dadurch zum Hersteller des Geräts und ist unter anderem für elektromagnetische Verträglichkeit und CE-Konformität verantwortlich.
Medion Akoya Mini E1210
Für 399 Euro erhält man nun bei Aldi ab kommenden Donnerstag einen Laptop mit einem zehn Zoll großen Bildschirm, dessen Auflösung 1.024 x 600 Pixel beträgt. In dem Gehäuse verrichten ein Atom-Prozessor N270 von Intel mit 1,6 Gigahertz Leistung, ein Gigabyte Arbeitsspeicher und Grafikchip GMA 950 von Intel ihre Arbeit. Die 80 Gigabyte große Festplatte bietet ausreichend Platz für jede Menge Dateien, die über die Kartenlesegeräte, einen der drei USB-Anschlüsse und LAN oder WLAN (nach dem neuen, schnellen n-Standard) ihren Weg auf das Notebook finden. Eine Webcam mit einer Auflösung von 1,3 Megapixeln und ein Mikrofon sind im Gerät eingebaut und ermöglichen Videotelefonie ohne zusätzliche Hilfsmittel.
Medion Akoya Mini
Die französische Ausgabe des Akoya Mini ist farblich anders als die deutsche.Das Gehäuse ist 26 Zentimeter breit, 18 Zentimeter tief und zwischen 1,9 und 3,15 Zentimeter hoch. Mit dem Lithium-Ionen-Akku soll das Gewicht bei 1,2 Kilogramm liegen. Zum Lieferumfang gehört neben einem Netzteil auch eine Tragetasche. Neben Windows XP Home als Betriebssystem sind das Programm "WISO Mein Geld 2008" und "Word Perfect Office X3" mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationserstellung vorinstalliert. Die Antivirensoftware von Bullguard ist nur eine 90-Tage-Testversion.
Optional bietet Medion einen externen DVD/CD-Brenner, einen USB-Bluetooth-Adapter und einen Akku mit sechs Zellen an.
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Zitat:
Netzwelt hat sich das kleine Notebook angeschaut und weiß ob sich ein Kauf lohnt oder ob bessere Alternativen in Aussicht sind.
Und lohnt sich nun der Kauf oder nicht? Das geht für mich nicht klar aus der Preview hervor.
Wäre interessant, bevor das kleine Teil morgen in den Handel kommt :-)
Viele Grüße,
Hell
Hallo HellDiver!
Im Vergleich mit dem EeePC 900 lohnt sich das Akoya Mini auf jeden Fall. Es bietet für den gleichen Preis eine bessere Ausstattung und ist deutlich besser zu bedienen.
Den ganzen Test des Akoya Mini auf netzwelt.de lesen
Die Unterschiede zwischen den gleichteuren MSI Wind und dem Akoya Mini sind so minimal, dass es auf den Einzelfall ankommt, welches Netbook besser ist. Das Wind hat Bluetooth und das Akoya Mini kann dafür den neuen, schnellen n-Standarad für WLAN. Je nach dem was einem wichtiger ist, sollte man sich entscheiden. Anderfalls ist es egal, außer man vertraut dem Support von Medion mehr als dem von MSI.
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