Wendehälse von Dell, Fujitsu Siemens, Mysn, Toshiba
2 in 1-Notebooks: Convertible Tablet PCs im Vergleich
Kurt Müller
Lang lebe der Akku und die CPU
Die Leistung aller Rechner-Akkus im Testfeld sind durchweg überzeugend. Herausragend ist hierbei aber der Energiespeicher von Toshiba, der sich insbesondere im Office-Betrieb durch Langlebigkeit auszeichnet. Das Dell-Pendant hat sogar noch Status-LED für den Akku-Ladezustand. Auch bei ausgeschaltetem Rechner gibt er auf Knopfdruck Auskunft über den Energiehaushalt.
| Akkulaufzeit | Dell Latitude XT | Fujitsu Siemens Lifebook T4220 | Mysn TN120R | Toshiba Portégé M700 |
|---|---|---|---|---|
| Office (idle/2D Modus) | 145 min. | 175 min. | 135 min. | 200 min. |
| Zusatzakku | 150 min. | |||
| HD-Film | 90 min. | 120 min. | 75 min. | 105 min. |
| Zusatzakku | 120 min. |
Bei der CPU-Leistung und in Bezug auf den Arbeitsspeicher hängt der Rechner von Mysn die restlichen Notebooks ab. Zweiter wird Fujitsu-Siemens gefolgt von Toshiba und Dell.
Die CPU-Leistung im Überblick
| Benchmarks | Dell Latitude XT | Fujitsu Siemens Lifebook T4220 | Mysn TN120R | Toshiba Portégé M700 |
|---|---|---|---|---|
| Cinebench R10 32bit (1 CPU) | 1166 | 2474 | 2775 | 2275 |
| Cinebench R10 32 bit (x CPU) | 2155 | 4612 | 5221 | 4183 |
| Nero Recode (DVD 9 zu DVD5) | 30:35 Minuten | 30:47 Minuten | 20:46 Minuten | 31:04 Minuten |
| Winrar 3.71 | 1:15:26 Minuten | 45:40 Minuten | 45:58 Minuten | 49:15 Minuten |
Kleine, feine Gimmicks
Herausragend ist beim Notebook von Dell die sehr flache Bauweise mit einer Höhe von gerade einmal 30 Millimetern. Darüber hinaus geizt Dell beim Latitude XT nicht mit USB-Ports. Diese befinden sich auf der rechten und linken sowie auf der Rückseite des Gehäuses. Für den User, der nicht gerne mit einem Touchpad arbeitet, hat Dell noch einen Trackpoint vorgesehen: Ein kleiner Stift, der sich in der Tastatur-Mitte befindet, die Funktionen einer Maus übernimmt und wie ein Joystick bewegt wird.
Als Zubehör zum Dell-Rechner erhältlich ist auch eine Docking-Station, die noch eine Fülle von Extra-Anschlüssen sowie ein optisches Laufwerk enthält. Da der Dell-Rechner leider kein eigenes Laufwerk besitzt, ist die Anschaffung der Docking-Station fast notwendig, sofern kein externes Laufwerk verwendet werden soll.

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Links hinten der Akku, vorne die Docking-Station mit dem optischen Laufwerk.
Im Vergleich zu den anderen Rechnern trägt das Toshiba-Notebook am dicksten auf. Dafür wird der dicke Japaner serienmäßig mit einem Mini-Joystick am Bildschirmrand und einem Ersatzstift in der Bodenplatte ausgerüstet. Der von Mysn zur Verfügung gestellte Convertible glänzt mit inneren Werten: Prozessor, optisches Laufwerk und die Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute gehen äußerst fix ans Werk.
Dells Latitude XT lässt sich neben der Docking-Station auch noch mit einer äußerst robusten Tasche aufwerten, die jedoch mit 80 Euro zu Buche schlägt. Außerdem ist für diesen Rechner noch ein Extra-Akku via Docking-Station vorgesehen, sodass laut Hersteller im extremen Stromsparmodus eine Akkulaufzeit von bis zu 9,5 Stunden erreicht werden kann. Im Übrigen können alle Rechner mittels Fingerabdruck-Scanner gegen Fremdbenutzung gesichert werden, wobei der beim Fujitsu Siemens zusätzlich noch eine Verschlüsselung per Smartcard anbietet.

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Die Abdeckungen sind prinzipiell eine gute Idee, wenn sie nicht immer von selbst zurückschnappen würden.
Weiterhin verfügen weder Fujitsu-Siemens noch Toshiba über einen Express Card Slot, sondern nur über PCMCIA. Wiederum bricht der Mysn-Rechner aus - er bietet weder das eine noch das andere. Die Anschlüsse des Fujitsu-Siemens-Notebooks sind prinzipiell gut, jedoch in der Ausführung mangelhaft. Denn dies Abdeckungen, die Schutz vor Staub und Dreck bieten, klappen immer wieder in den Ausgangszustand zurück, sobald sie geöffnet worden sind. Ein einhändiges Bedienen ist unmöglich.
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