Wendehälse von Dell, Fujitsu Siemens, Mysn, Toshiba
2 in 1-Notebooks: Convertible Tablet PCs im Vergleich
Kurt Müller
Die Zweiklassengesellschaft der Tablets
Während des Vergleichs der Rechner entsteht eine deutliche Zweiteilung zwischen den Modellen von Dell und Toshiba auf der einen und Fujitsu-Siemens und Mysn auf der anderen Seite. Die Displays von Dell und Toshiba verfügen über einen breiten Sichtwinkel und satte, kräftige Farben, wobei Dell optional ein spezielles Display mit 400 Candela Helligkeit für den Außenbereich anbietet.
Die TFTs von Fujitsu-Siemens und Mysn hingegen spiegeln zum Teil so extrem, dass vor allem beim Mysn schon ab einer Seitendraufsicht von mehr als zehn Grad kaum etwas zu erkennen ist. Darüber hinaus unterstützt der Fujitsu-Siemens-Rechner nur eine magere Auflösung von 1024 x 768 Pixeln. Auch bei der Bedienung des Tablets setzen sich Dell und Toshiba deutlich von Fujitsu-Siemens und Mysn ab.
Convertible Tablet PCs 2
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Im Dell-eigenen Einstellungsmenü kann der Nutzer leicht zwischen dem Betrieb mit Finger oder Stift wählen, was in der Praxis hervorragend funktioniert. So aktiviert ein doppeltes Berühren mit der Fingerkuppe die Eingabe mit der bloßen Hand. Der Toshiba-Rechner lässt sich zwar nur mit dem Stift bedienen, steht aber im Hinblick auf die Funktionsfähigkeit dem Dell in nichts nach. Außerdem müssen die Stifte beider PCs nicht mit der Tablet-Oberfläche in Berührung gebracht werden, was hoovern genannt wird. Vor allem das Blättern in langen Listen wird so vereinfacht.
Das Tablet von Fujitsu-Siemens kann, wie das von Toshiba auch, nur mit dem Stift bedient werden und verfügt über ein eigenes Konfigurationsmenü zur Laptop-Steuerung wie Helligkeit, Lautstärke und ähnlichem. Das Tablet des Mysn lässt sich zwar auch mittels Fingern bedienen, jedoch kann der Rechner nicht zwischen Stift- und Handeingabe unterscheiden.
Das führt dazu, dass bei Auflage des Handballens auf dem Display plötzlich auf dem Eingabefeld der Handschrifterkennung Zeichen erscheinen, die so nicht beabsichtigt sind. Erschwerend kommt hinzu, dass der Stift zu dünn, zu klein und zu kurz ist, um ein angenehmes Arbeiten auf dem Tablet zu ermöglichen. Alle anderen Stifte indes liegen gut in der Hand, was der Handschrifterkennung sehr zugute kommt. Toshiba hat sich darüber hinaus eine clevere Löschfunktion einfallen lassen: Stift herumdrehen und mit der Rückseite auf dem Tablet rubbeln, dann ist der Text weg.

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Wie hier beim Toshiba Portégé verschwinden alle Stifte im Gehäuse.
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