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25.06.2008
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Bluetooth macht das Hintertürchen auf

Datenklau: Samsung-Handy als Spionage-Werkzeug (Video)

Yasmin Kötter

Datenklau: Samsung-Handy als Spionage-Werkzeug (Video)

Zur Handy-Spionage braucht es keine spezielle Software. Denn eine gefährliche Sicherheitslücke haben aktuelle Modelle schon an Bord: Bluetooth. Wie netzwelt im Selbstversuch herausfand, eignet sich ein Samsung-Handy als einfaches Werkzeug zur Bespitzelung. Wer nicht aufpasst, gibt schnell intime Daten in die falschen Hände.

Praktisches Bluetooth: Kabellos Daten übertragen

"Hey, ich schick dir mal das Foto von der Party rüber" - mit Bluetooth schnell gemacht. Bluetooth gehört bei neuen Handy-Modellen zur Standard-Ausstattung. Der Gebrauch macht Kabelsalat überflüssig: Auf einer maximale Entfernung von etwa zehn Metern wandern per Bluetooth Daten drahtlos zwischen Kleingeräten hin und her.

Dazu gehören eigentlich zwei: Um beispielsweise Fotos zu tauschen, müssen beide Handynutzer einen gleichen Code eingeben, um eine Bluetooth-Verbindung zwischen den Geräten herzustellen. So ist sichergerstellt, dass keiner von beiden ohne Erlaubnis handelt. Nach dieser Absicherung lässt sich die ausgewählte Datei von einem Handy auf das andere herüberschieben. So weit, so sicher.

Vorsicht: Samsung-Nutzer haben Direktzugriff auf die Daten

Doch hat einer der beiden ein Samsung-Handy, ist Vorsicht geboten. Wie netzwelt in einem Praxistest bestätigen konnte, fällt der Datenklau mit Samsung-Geräten denkbar leicht. Anders als mit Handys von Konkurrenten, kann man mit Samsung-Handys nicht nur einzelne, ausgewählte Dateien senden und empfangen, sondern hat bei aktiver Bluetooth-Verbindung gleich Zugang zu ganzen Ordnern der Gegenstelle.

Das heißt, der ahnungslose Handy-Nutzer erhält auf Wunsch nicht nur das Foto der letzten Party, sondern gibt unwissentlich eine Menge von sich preis. Mit dem Samsung-Handy lässt sich nämlich unerkannt etwa das gesamte Foto-Archiv kopieren. Auf diese Weise können intime Inhalte leicht in die falschen Hände geraten.

Kurzum: Samsung-Besitzer erhalten mehr Zugriff, als sie eigentlich sollten. Manche Mobilfunkhersteller bauen zusätzliche Sperren oder Sicherheitsabfragen ein, um solch einem Datenklau vorzubeugen. Doch die teils unpräzisen Formulierungen und die Unwissenheit der Handy-Besitzer machen die Bemühungen nutzlos.


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mkihr, am 24.06.2008 06:07

Leider mal wieder ein Netzwelt Artikel der entweder
- mehr auf Effekt aus ist als auf Information
oder
- ein Redakteur der keine Ahnung hat von dem über was er (sie) da schreibt.

Ich habe jedenfalls keine Ahnung, warum ich zum Austausch von Fotos, Klingeltönen oder ähnlichem mein Handy mit einem anderen pairen sollte. Das ist auch bei einem Samsung Telefon nicht nötig. Es ist aber genau das, was hier beschrieben wurde ohne es beim Namen zu nennen. Vielleicht weiss es ja der Schreiber nicht besser, aber das ganze geht auch ohne und mithin besteht auch das beschriebene Risiko nicht!

mkihr


Arthur Spooner, am 24.06.2008 08:45

Dass man zum Verschicken von Fotos die Handys nicht pairen muss, das stimmt aber ich denke mal es geht hier eher um die Möglichkeit die Samsung Handys bieten.

Ich stelle mir folgende Situation vor: Ich sitze während eines Deutschlandspieles in einer überfüllten Bar und suche nach Handys die Bluetooth aktiv haben und davon gibt es in Bars nicht gerade wenig wie ich selber feststellen durfte ;) Man sucht sich ein "Opfer" aus und versucht sich mit ihm zu verbinden. Ich wette mit Dir, dass 80 % der Verbindung zustimmen werden, allein wegen der Neugier oder weil sie keine Ahnung haben, weshalb sie wahrscheinlich überhaupt mit aktiviertem Bluetooth rumlaufen. Sobald die Handys verbunden sind kannst du ihm alle Daten stehlen und sogar löschen ohne dass er es merkt.

Gruß
Spooner


Bananenhaupt, am 24.06.2008 09:33

Hi mkihr,

der Artikel ist nicht auf Effekt aus, sondern will zum einen informieren, zum anderen warnen. Die Fälle, bei denen Nutzer genau den von Arthur Spooner beschriebenen Vorgang erlebt haben, häufen sich. Ich persönlich kenne sie auch. Und Samsung-Handys erlauben nun einmal auf sehr bequeme Art und Weise den Zugang zum Speicher der Gegenstelle.

Grüße


Zitat:

Leider mal wieder ein Netzwelt Artikel der entweder
- mehr auf Effekt aus ist als auf Information
oder
- ein Redakteur der keine Ahnung hat von dem über was er (sie) da schreibt.

Ich habe jedenfalls keine Ahnung, warum ich zum Austausch von Fotos, Klingeltönen oder ähnlichem mein Handy mit einem anderen pairen sollte. Das ist auch bei einem Samsung Telefon nicht nötig. Es ist aber genau das, was hier beschrieben wurde ohne es beim Namen zu nennen. Vielleicht weiss es ja der Schreiber nicht besser, aber das ganze geht auch ohne und mithin besteht auch das beschriebene Risiko nicht!

mkihr


mkihr, am 24.06.2008 15:10

Es tut mir Leid, aber definitiv ist und bleibt es Unfug!
Auf der Seite ist ein Video zu sehen, dass behauptet zum versenden von Bildern oder was auch immer muss man die Telefone koppeln (pairen). Das ist definitiv Blödsinn.
Das beschrieben Szenario (in der Kneipe) ist sehr wohl möglich und ich kenne das auch. Viele Leute wissen gar nicht, wie man das Bluetooth auf "nicht sichtbar" stellt und sind auch neugierig genug, den Empfang von Daten zu bestätigen. Sehr wohl können auf diesem Wege unerwünschte Daten verschickt werden (z.B. Java Applikationen die dem Telefon nicht gut bekommen oder ähnliches). Aber das hat nix damit zu tun ob es von einem Samsung Telefon kommt oder nicht. und schon gar nichts hat es mit dem im Artikel beschriebenen Problem zu tun, da dieses nur bei einem gekoppelten Gerät auftritt. Das funktioniert bei dem beschriebenen Szenario in der Kneipe aber nicht.

Ich wiederhohle es noch mal: Wer so dämlich ist für den Empfang von einem Bild oder MP3 sein Telefon mit dem anderen zu koppeln, hat es nicht anders verdient. Der Artikel (und noch schlimmer das Video) ist keine Hilfe, sondern zeigt genau, wie man es nicht machen sollte.

Gegen das Problem in der Kneipe hilft es, Bluetooth auf nicht sichtbar zu stellen. Allerdings nützt es nichts, wenn man so sinnlose Dinge tut wie die Redakteurin und sein Telefon mit dem anderen koppelt um ein Bild zu empfangen. Gekoppelte Geräte erreicht man auch, wenn sie unsichtbar sind. und dort lassen sich auch Daten ohne wissen des Besitzers auslesen. Ist aber keine Samsung Spezialität. Der PC kann es und jedes Smartphone mit entsprechender Applikation auch.


Arthur Spooner, am 24.06.2008 15:36

Zitat:

Ich wiederhohle es noch mal: Wer so dämlich ist für den Empfang von einem Bild oder MP3 sein Telefon mit dem anderen zu koppeln, hat es nicht anders verdient.


Glückwunsch, dass Du so schlau bist und weißt wie man richtig versendet/empfängt und sein Handy auf unsichtbar stellt, denn damit gehörst Du eindeutig zur Minderheit. Wenn sogar Jugendliche zu dämlich sind, um es in Deinen Worten zu sagen, das Bluetooth auszustellen wie sieht es dann wohl mit der älteren Generation aus? Viele von denen wissen doch gar nicht wie man damit umgeht und wenn sie lesen, dass sich ein Handy mit ihrem Handy per Bluetooth verbinden will, dann denken sie sich nichts dabei weil sie nicht wissen, dass man gar kein pairen braucht um Daten zu empfangen.

Das Samsung Handy ist in diesem Fall deswegen interessant, weil es von Haus aus die Möglichkeit bietet ein gepairtes Handy nach Daten zu durchsuchen und damit Unfug anzustellen. Dass das mit einem Computer oder Smartphone möglich ist, ist selbstverständlich und auch nichts besonderes.

Gruß
Spooner


virago1018, am 24.06.2008 18:32

Hallo !

Meines Erachtens ist der Artikel überzogen und Effekthascherei.
Wer sein Handy für den Datenempfang / -versand freigibt sollte wissen
was er macht.
Jeder der sich hier anmeldet, hat schon super sensible Spuren hinterlassen,
was bitteschön soll es auf dem Handy zu klauen geben ? Das Nachfoto, gespiegelt in der Lampe der letzten Ebay Auktion ?
Leute..... macht euch nicht selber bekloppt. Der Schäuble bekommt alle Daten...so oder so :top:


Arthur Spooner, am 24.06.2008 18:43

Zitat:

Wer sein Handy für den Datenempfang / -versand freigibt sollte wissen
was er macht.


Sollte wissen und weiß sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Trotzdem Danke für Deinen Kommentar :wink2:


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