VPN, MIMO und WLAN-N
DSL ausreizen: AVM stellt neue Fritz!Box vor
Mehmet Toprak
Sowohl für Privatanwender als auch für Selbstständige oder kleine Firmen ist AVMs neue Fritz!Box interessant. Die WLAN 3270 ist nämlich nicht nur ein schnelles DSL-Modem mit Multimedia-Features, sie beherrscht auch VPN, hat vier LAN-Anschlüsse und kann über USB 2.0 Festplatten oder Drucker anschließen. Die Mehrantennentechnik MIMO vergrößert die Reichweite und sollte damit auch Büros mit zwei oder drei Räumen mit Signalen versorgen können.
Für Profis ist auch die integrierte VPN-Funktion (Virtual Private Network) gedacht. Damit kann man sich von unterwegs über eine sichere Internetverbindung ins Home-Office-Netzwerk einloggen oder zwei Netzwerke miteinander verbinden. Die Fritz!Box WLAN 3270 setzt für VPN auf den Standard IPSec (Internet Protocol Security), ein Verschlüsselungsprotokoll, das den Datenaustausch über IP-Netzwerke absichert.
Insgesamt bietet die 3270 also die nötigen Funktionen, um ein Netzwerk für kleine Teams oder das Home Office von Freiberuflern einzurichten.

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Die Mehrantennentechnik MIMO vergrößert bei der Fritz!Box WLAN 3270 die Reichweite. (Bild: AVM)
Entertainment im Heimnetzwerk
Ansonsten ist die neue AVM-Box für Anwender gedacht, die sich zu Hause ein Multimedia-Netzwerk einrichten und Mediastreaming, Video-on-Demand oder IP-TV nutzen wollen. Dazu sollte allerdings ein Internet-Anschluss mit 16 Megabit pro Sekunde vorhanden sein.
Der WLAN-Router beherrscht bereits den WLAN-Funkstandard IEEE 802.11n (Entwurf 2.0). Damit ist theoretisch eine maximale Datenrate von bis zu 300 Megabit pro Sekunde möglich. Die aktuellen Funkstandards g, b und a werden natürlich auch unterstützt. Ein integrierter Medienserver schickt selbst bei ausgeschaltetem PC die Musik übers Heimnetz. Die sichere WPA2-Verschlüsselung ist standardmäßig aktiviert.
Spart Strom durch variable Sendeleistung
Für Heimanwender und Profis gleichermaßen wichtig: Die AVM-Techniker haben dem Gerät sinnvolle Stromsparfunktionen spendiert. Der Eco-Modus passt die benötigte Funkleistung an die individuelle Situation an. Zudem kann die Funkfunktion manuell über den WLAN-Taster oder automatisiert mit der Nachtschaltung ein- und ausgeschaltet werden. Außerdem werden laut AVM ungenutzte Schnittstellen automatisch abgeschaltet und die Prozessorleistung der Fritz!Box im Ruhezustand minimiert.
AVM gewährt fünf Jahre Garantie auf die 169 Euro teure Fritz!Box WLAN 3270. Als preisgünstige Alternative wäre etwa die Horstbox DVA-G3342SD zu nennen. Das Gerät kostet in Onlineshops nicht viel mehr als 100 Euro. Der Leistungsumfang ist freilich nicht so üppig wie bei AVM. So wird der 802.11n-Standard noch nicht unterstützt. Auch auf VPN muss der Anwender verzichten. Als schnelles DSL-Modem mit integrierter Firewall und Internet-Telefonie-Funktionen ist die Horstbox aber völlig ausreichend. D-Link gewährt ebenfalls fünf Jahre Garantie.
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