Praktische Ideen für den Urlaub ohne Schärfe
Reisebegleiter: Rollei RCP-8427XW im Test
Jan Johannsen
Hinter dem sperrigen Namen RCP-8427XW verbirgt sich eine kompakte Einsteigerkamera von Rollei. Sie ist mit einem weitwinkligen Objektiv mit vierfachem Zoom ausgestattet. Warum sie besonders für Touristen interessant ist, lesen Sie hier.
Inhalt
- Reisebegleiter
- Fehlende Schärfe
- Fazit
- Testbilder
Rollei hat die RCP-8427XW nicht nur mit einem 1/2,5-Zoll-CCD-Sensor mit einer Auflösung von acht Megapixeln, sondern auch mit einem hauseigenen Apogon Zoom-Objektiv ausgestattet. Seine Brennweite beträgt 4,6 bis 18,4 Millimeter (umgerechnet auf Kleinbildformat 28 bis 112 Millimeter), was einem vierfachen Zoom entspricht.
Rollei RCP-8427XW
Die Rollei RCP 8427XW in Bildern.Das weitwinklige Objektiv prädestiniert die RCP-8427XW zum Festhalten von Panoramen. Als Hilfe bietet sie eine Panorama-Funktion an. Dabei erscheint am Rande des Monitors ein halbdurchsichtiger Teil der zuletzt gemachten Aufnahme. Allerdings fügt die Rollei die Bilder nicht automatisch zusammen, wie es zum Beispiel die Optio V20 von Pentax macht. Bei der Pentaxkamera ist die Funktion jedoch auf drei Aufnahmen begrenzt. Mit der RCP-8427XW sind dagegen sogar 360-Grad-Aufnahmen möglich. Allerdings müssen die Bilder nachträglich am PC zusammengesetzt werden. Eine Software, die dabei hilft, Zoner PhotoStudio 9 Xpress mit Panorama Maker, hat Rollei der Kamera beigelegt.
Reisebegleiter
Für Reisende ist die RCP-8427XW mit praktischen Funktionen ausgerüstet. Mit dem Pre-Shot-Modus ist es möglich, sich auch von Personen ohne sichere Motivwahl vor perfekt ausgewählter Kulisse fotografieren zu lassen. Die erste Aufnahme erscheint als halbdurchsichtiges Bild auf dem 2,7 Zoll großen Monitor der Kamera. Nun kann der Kamerabesitzer sich vor sein gewünschtes Motiv stellen. Auch ungeübte Fotografen können mit Hilfe des halbdurchsichtigen Bildes auf dem Monitor das gewünschte Motiv zielsicher anvisieren. Da nur das zweite Foto aufgezeichnet wird, sind leichte Abweichungen zum ersten gemachten Bild nicht auszuschließen.
Der Coupling-Shot hilft, wenn nicht alle Personen zeitgleich posieren können. Er fotografiert erst eine Hälfte des Motivs. Die zweite Aufnahme vervollständigt das Bild und sollte idealerweise genau an den Hintergrund des ersten Teils angepasst sein. Die Gesichtserkennung arbeitet zwar gut, braucht aber geduldige Motive. Sie erkennt Gesichter erst, wenn diese still und ruhig in die Kamera schauen.

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Nicht verwackeln - im Pre-Shot-Modus gilt es Vorlage und Motiv übereinander zu legen.

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Beim Coupling Shot kommt es darauf an, die rechte an die linke Hälfte anzupassen.
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