Aktuelle Projektoren von Acer, Epson, Toshiba und Viewsonic im Test
Angekickt: Der Beamer-Test zur EM
Kurt Müller
Die EM wirft ihre Schatten voraus: Schon am Samstag beginnen die Eröffnungsspiele. Höchste Zeit, eine Auswahl von Beamern bezüglich ihrer Home-Cinema- und Public-Viewing-Fähigkeiten zu testen. Um eines vorweg zu nehmen: Die getesteten Beamer sind nicht für Public-Viewing auf großen Plätzen mit großen Leinwänden geeignet. Denn dazu sind sie mit bis zu 3.500 Ansi Lumen zu lichtschwach.
Die Zielgruppe des Tests besteht vielmehr aus Menschen, die mit der Familie, der Verwandtschaft und den Nachbarn oder im Kreise der Vereinskollegen Fußball auf einer kleinen bis mittelgroßen Leinwand im Wohnzimmer, Garten oder dem Vereinsheim sehen möchten. Ein Einsatz der Testgeräte im lauschigen Biergarten ist zwar möglich, jedoch nur, wenn die Sonneneinstrahlung möglichst abgeschirmt wird.
Inhalt
- Die Mannschaftsaufstellung
- Das vorhandene Zubehör
- Die wichtigsten Anschlüsse
- Das harte Testszenario
- Die klaren Ergebnisse
- Der strahlende Sieger
- Die nackte Datentabelle
Die Mannschaftsaufstellung
Die multinationale Mannschaft besteht im Gegensatz zum klassischen Fußball nur aus sechs Spielern und ist auf Sturm und Mittelfeld beschränkt. Im Sturm eine Viererkette, bestehend aus Acer P5270, Epson EMP-1815, Toshiba TLP-XD 3000 sowie Viewsonic PJ-560D. Dahinter im strategischen Mittelfeld: die zwei testenden Redakteure, die sich gegenseitig die Pässe zuspielen und im Hintergrund die Strippen ziehen.
Das Zubehör
Alle Beamer sind mit einer mehr oder weniger gepolsterten Transporttasche ausgestattet, wobei die des Toshiba-Projektors besonders komfortabel und stabil ist. Acer sticht bei der Ausstattung mit Netzsteckern heraus, da die Firma diese als einzige für drei verschiedene Steckdosen- und Spannungsarten (USA, Deutschland, Schweiz) mitliefert.
Zwar verfügt jedes der Geräte über eine Objektivschutzklappe; allerdings in verschiedenster massiver Ausführung. Als besonders gut wurde die Schutzklappe bei den Geräten von Epson und Acer befunden, da diese im Gehäuse selbst eingelassen waren. Bei den anderen Geräten hing sie am sprichwörtlichen seidenen Faden und kann deswegen leicht abreißen und verloren gehen.
Beamervergleichstest zur EM
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