Exerne Lösung für Notebook-Grafikkarten
Asus XG Station: Grafikkarten wandern aus
Roland Haberer
Da Notebooks bekanntlich nicht sehr aufrüstfreudig sind, wird diese Nachricht die stetig zunehmende mobile Gemeinde sehr freuen. Problem vieler Notebooks ist vor allem eine schwache Grafikleistung, genau dort will Asus den Hebel ansetzen. Lange wurde getüftelt, nun ist es bald soweit. Herzstück der externen Revolution für Grafikkarten ist eine 8600GT, aber die XG Station die zur "ROG"-Serie gehört, kann mehr.
Die Serie "Republic of Gamers" stand schon immer für etwas Besonderes. Ob es sich allerdings lohnt, eine externe 8600GT zu kaufen, hängt vor allem davon ab, wie stark der aktuelle Grafikchip im Notebook ist. Die Nvidia-Karte kommt mit 256 Megabyte GDDR 3 Speicher und einer Speicheranbindung von mageren 128 Bit. Als Datenübertragung dient der PCI-Express-Slot des Notebooks, der allerdings nur die Geschwindigkeit einer internen Lösung in Form eines einfachen PCI-Express-Steckplatz besitzt.
Asus ist sich dieses Problems offensichtlich bewusst und hat daher nur eine 8600GT verbaut, um so wenig Leistung zu verlieren. Letztes Jahr auf der Cebit war noch eine 7900 GS verbaut, die mittlerweile längst überholt ist. Im Internet wird die 8600GT bereits ab 50 Euro gelistet, die Händler verlangen aber wohl für den Zusatz "Asus" einen Aufschlag von 20 Euro. Der Gesamtpreis der XG Station verspricht vor allem Exklusivität, denn er ist mit 349 Euro äußerst stattlich.

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Das externe Wunder für Notebooks?
Um den Preis ein wenig zu rechtfertigen, bietet die externe Grafikkarte einige Audio- und Video-Funktionen mit Dolby-Technologien, die weiterhin Dolby Headphone, Dolby Virtual Speaker, Dolby Digital Live und Dolby Pro LogicIIx beinhalten. Das Display zeigt zudem den Takt, die Temperatur und die Bilder pro Sekunde der Grafikkarte in Echtzeit an. Die Grafikkarte kann zudem über einen Regler bequem von außen übertaktet werden.
In Sachen Kompatibilität ist die XG Station nicht sonderlich anspruchsvoll, denn sie soll laut Asus auf jedem Notebook, das auf einem Intel-Chipsatz des Typs 945GM und 965GM basiert, laufen. Bei Tests hat Asus gegenüber den Intel-Chipsätzen mit der XG Station eine bis zu zwölffache, respektive 6,7-fache Performance-Steigerung erreicht. Im Vergleich zu solch schwachen Onboard-Grafikchips ist die XG Station auf Basis der 8600 GT eine Rakete. Ausgegeben wird das Bild allerdings nur auf einem externen Monitor.
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