Testversion für Webseitenbesitzer verfügbar
Google Friend Connect: Schnittstelle sozialer Netzwerke
Yasmin Kötter
Die Liste an sozialen Netzwerken ist lang und die Mitgliederzahlen enorm. Für Google Grund genug, eine Schnittstelle zwischen den Diensten zu schaffen, über die selbst kleine Seiten auf die Daten der Netzwerk-Nutzer zugreifen können.
Mit dem Dienst Friend Connect will Google Webseitenbesitzern ermöglichen, Bausteine eines sozialen Netzwerkes in ihre Seiten einzubinden. Dazu müssen sie lediglich Code-Schnipsel einbetten, ohne selbst programmieren zu können. Auf diese Weise lassen sich Bausteine wie Registrierung, Einladungen, Mitglieder-Galerie, private Nachrichten und andere Applikationen von Dritt-Anbietern aus der OpenSocial-Community in bestehende Seiten integrieren.
Besucher jeder Internetseite, die Google Friend Connect nutzt, können dort mit neuen Freunden in Kontakt treten und sich mit existierenden Freunden aus Diensten wie Facebook, Google Talk, hi5, orkut und Plaxo austauschen. Der Vorteil für die Seitenbetreiber genauso wie für Google sollen gesteigerte Nutzungszahlen sein. Besucher müssen die Website, auf der sie gerade surfen, nicht mehr verlassen, um in die sozialen Netzwerke zu gelangen, sondern bleiben auf der jeweilige Seite und generieren dort Traffic.
Im Moment steht eine Testversion von Friend Connect zur Verfügung. Wer als Seitenbetreiber interessiert ist, kann ein kurzes Online-Formular ausfüllen und sich für die Vorab-Version anmelden.

Mit Google Friend Connect können Seitenbesitzer ihre Webseiten mit Social-Network-Funktionen ausstatten.
(Klick vergrößert.)
Die sozialen Netzwerke Facebook und MySpace haben mit Facebook Connect und MySpace Data Availability ebenfalls Schnittstellen angekündigt, die den Austausch von Nutzerdaten zwischen Webdiensten erleichtern. MySpace kooperiert für die Data Availability mit Yahoo, eBay, Photobucket und Twitter. Wen Google neben den eigenen Diensten und Facebook ins Boot holen möchte, gab das Unternehmen bisher nicht bekannt.
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