Kostenlos und legal Musikmassen aufzeichnen
MP3-Goldgrube: Freeware-Ripper für Internet-Radios
Moritz Zielenkewitz
Wer schnell und gratis an Musik kommen will, muss nicht zum Filesharer werden. Im Internet gibt es etliche Radiosender, die ihre Musik als Stream bereitstellen. Mit einem Ripper können Sie diese Lieder mitschneiden und haben im Nu fertige MP3s auf dem PC.
Inhalt
- Was sich rippen lässt
- Wie sich rippen lässt
- Womit sich rippen lässt
- Darf man überhaupt rippen?
Was sich rippen lässt
Im Internet gibt es drei gängige Standards, in denen Musik-Streams angeboten werden: Das Microsoft-Format Windows Media Audio (WMA), RealMedia (RM) und die Verbreitung per Shoutcast. Wer sich auf das Experiment Radio-Ripping einlässt, sollte die beiden erstgenannten Formate ausklammern.
Denn nur Radiosender, welche über die von Winamp-Entwickler Nullsoft geführten Shoutcast-Server gestreamt werden, verwenden MP3 als Format. Das mag auf den ersten Blick unspektakulär wirken, hat aber entscheidende Vorteile: Durch die mitgesendeten Metadaten kann die Ripper-Freeware genau erkennen, wann ein Lied endet und wann ein neues beginnt.

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Shoutcast: Futter für die Ripper.
(Klick vergrößert.)
Viele Programme nutzen dazu einen Datenpuffer, um die MP3 möglichst sauber zurechtzuschneiden. Zum anderen landet durch diese Metadaten auch eine komplett fertige MP3 auf dem Computer, die über ID3-Tags bereits mit Künstler, Liedname und weiteren Angaben versorgt wurde. Enorm praktisch für die Musiksammlung.
Ein dritter Vorteil liegt auf der Hand: Geht es um Lagerung und mobile Nutzung von digitaler Musik, ist MP3 das Format erster Wahl. Hat der Ripper seine Arbeit also erledigt, muss nicht noch aufwändig umgewandelt werden - die Songs sind bereits fertig für iPod und Konsorten.
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