Inklusive Beratung: Worauf Sie beim Kauf achten sollten
6 x 22: Sechs aktuelle 22-Zoll-Monitore im Vergleich
Manuel Masiero
Hersteller setzen Glare-Beschichtungen vor allem bei TN-Panels ein, um die gegenüber den MVA- und PVA-Panels etwas schlechtere Bildqualität zu kompensieren. Der große Nachteil: Glare-Bildschirme spiegeln sehr stark und sind damit alles andere als ergonomisch. Zum Arbeiten in hellen Umgebungen eignen sich diese Geräte nicht. Glare-Monitore firmieren auch unter zahlreichen anderen Bezeichnungen, die sich je nach Anbieter unterscheiden und beispielsweise ClearView, Glare-TFT, ColorShine-Glare-Type, CrystalView, TruBrite oder TrueLife lauten.
Einige Hersteller statten ihre Modelle zwar mit Bildschirmfolien aus, um direkte Reflexionen etwas abzuschwächen. Auf diesen Kompromiss sollten User sich jedoch nicht einlassen und besser zu einem Monitor mit vollständig entspiegelter oder matter Anzeige greifen.
Die passende Schnittstelle
Damit das Bildsignal vom PC auf den Monitor kommt, braucht es die passende Grafikschnittstelle. Viele Anbieter sparen an dieser Stelle und statten ihr Gerät nur mit einer VGA-Schnittstelle aus. Zwar lassen sich über diese Verbindung sämtliche Bildinhalte problemlos darstellen. Gegenüber der digitalen DVI-Schnittstelle liefert VGA eine schlechtere Bildqualität. Dabei berechnet die Grafikkarte des PCs das Bild digital, überträgt es analog per VGA auf den Monitor, der es anschließend wieder digital konvertiert.

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Auslaufmodell: Viele besonders preiswerte Flachbildschirme verfügen nur über eine analoge VGA-Schnittstelle. Gegenüber digitalen Anschlüssen wie DVI und HDMI bietet sie eine etwas schlechtere Bildqualität.
Die Entscheidung zwischen VGA und DVI ist vor allem wichtig für Anwender, die häufig Bilder oder Grafiken am PC erstellen und Wert auf einwandfreie Bildqualität legen. In allen anderen Fällen genügt allerdings auch ein Gerät wie der Iiyama ProLite E2202WSV, der nur eine VGA-Schnittstelle bietet. Beim Arbeiten mit Texten und Tabellen bemerkt man nämlich ebenso wenig einen Qualitätsunterschied wie bei Computerspielen oder beim Video-Playback. Zudem sind ausschließlich mit VGA-Anschluss ausgestattete Geräte wie der Iiyama derzeit am günstigsten. So kostet der ProLite E2202WSV lediglich 230 Euro.

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Schnäppchen: Der Iiyama ProLite E2202WSV verfügt zwar nur über eine VGA-Schnittstelle, ist mit 230 Euro aber sehr günstig.
(Klick vergrößert.)
Viele Geräte, darunter die Modelle von LG, ViewSonic und Samsung, bieten sowohl einen VGA- als auch einen DVI-Anschluss. DVI ist besonders in den Varianten DVI-D und DVI-I verbreitet. Erstere liefert ausschließlich digitale, DVI-I sowohl analoge als auch digitale Signale. Für einen zukunftstauglichen Monitor kommt ein VGA-Eingang nicht mehr in Frage. Produkte wie der Benq FP222WH und der Philips 220XW8FB verfügen auch über eine HDMI-Schnittstelle, über die sich hoch aufgelöste Videodaten übertragen lassen.

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Zukunftstauglich: Der Philips 220XW8FB verfügt über eine HDMI-Schnittstelle und kann darüber HD-Videos darstellen.
(Klick vergrößert.)
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