Inklusive Beratung: Worauf Sie beim Kauf achten sollten
6 x 22: Sechs aktuelle 22-Zoll-Monitore im Vergleich
Manuel Masiero
Bewegliche Displays sind ergonomischer
Damit die Bildqualität nicht durch den Blickwinkel beeinträchtigt wird, sollte sich ein Monitor sowohl nach vorne und hinten neigen lassen und wie zum Beispiel der Samsung SyncMaster 225BW auch höhenverstellbar sein. Hier überzeugt ebenfalls besonders der LG-Testkandidat, der sich sehr flexibel aufstellen lässt. Arbeitet man häufig mit Tabellen und Texten, ist auch ein Modell mit Pivot-Funktion interessant. Damit ausgestattete Geräte lassen sich ins Hochformat drehen, der Bildinhalt dreht sich mit.
Es schadet auch nicht, wenn ein TCO-Siegel den Monitor ziert. Dieses zeigt, dass der Monitor nach strengen Ergonomie- und Umweltschutz-Richtlinien geprüft wurde, die inzwischen selbst preiswerte Modelle erfüllen. Die TCO-Plakette vergibt die schwedische Angestellten- und Beamtengewerkschaft Tjänstemännens Centralorganisation für Produkte, die in Büroumgebungen eingesetzt werden. Besonders für Monitore gibt es zahlreiche Normen wie TCO '92, '95, '99, '03 und '06.
Bis zu 17 Pixelfehler erlaubt
Alle Hersteller von Flachbildschirmen müssen ihre Geräte nach der Norm 13406-2 der International Standardizing Organisation (ISO) fertigen. Diese stellt strenge Anforderungen an die Bildqualität bei Flüssigkristallanzeigen. Dabei geht es um Kriterien wie die Helligkeit der Anzeige, den Kontrast, die Auflösung der Buchstaben und auch defekte Bildpunkte (Pixel). Die meisten Hersteller berufen sich auf die Fehlerklasse 2, die wiederum in drei Fehlertypen unterteilt ist.
Die einzelnen dort auftretenden Fehler dürfen sich jedoch summieren, sodass ein 22-Zoll-Monitor bis zu 17 Pixelfehler haben darf. Bei der Mehrheit der Geräte tritt jedoch kein einziger Fehler auf. Wer die Probe aufs Exempel machen will, kann das mit zahlreichen Tools wie beispielsweise von Eizo überprüfen. Den Link zu diesem Tool finden Sie am Ende dieses Artikels in den Links zum Thema. Monitor-Tests stellen unter anderem die Farben Weiß, Rot, Grün, Blau und Schwarz vollflächig auf dem Bildschirm dar. Tauchen dabei kleine schwarze Punkte auf, handelt es sich um Pixelfehler.
| Pixelfehlerklasse 2 nach ISO 13406-2 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Monitorgröße | Maximal zulässige Pixelfehler | Fehlertyp1: Permanent leuchtender Pixel | Fehlertyp 2: Permanent schwarzer Pixel | Fehlertyp 3: Defekter Subpixel, entweder ständig leuchtend oder ständig schwarz |
| 17 Zoll | 13 | 3 | 3 | 7 |
| 22 Zoll | 17 | 4 | 4 | 9 |
| 24 Zoll | 22 | 5 | 5 | 12 |
Glare-Panel: Spiegel statt Monitorbild
Vorsicht ist angebracht, wenn ein Flachbildschirm als "Glare-Display" beworben wird, auch wenn er auf den ersten Blick scheinbar nur Vorteile hat. Anders als matte oder entspiegelte Oberflächen streuen solche Monitore nicht das auftreffende Umgebungslicht, sondern stellen alle Farben und Kontraste mittels einer glänzenden Bildschirm-Beschichtung deutlich brillanter dar. Auf einem solchen Monitor erscheinen Anwendern beispielsweise dunkle Bilder in einem wesentlich satteren Schwarz.
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