Inklusive Beratung: Worauf Sie beim Kauf achten sollten
6 x 22: Sechs aktuelle 22-Zoll-Monitore im Vergleich
Manuel Masiero
Flachbildschirme setzen Flüssigkeitskristalle ein, deren Lichtdurchlässigkeit sich je nach angelegter Spannung verändert. Um einen Bildpunkt (Pixel) darzustellen, braucht es drei weitere Bildpunkte (die so genannten Subpixel) in den Grundfarben Rot, Grün und Blau. Jedes der Subpixel steuert mit dem Transistor dabei ein winziges Schaltelement an. Flachbildschirme werden daher auch als TFT-Monitore bezeichnet (Thin Film Transistor).
Helligkeit, Kontrast, Blickwinkel
Zu den Begriffen, auf die User beim Monitorkauf immer stoßen werden, zählen Helligkeit und Kontrast. Mit der Einheit Candela beschreiben die Hersteller, wie es um die Leuchtintensität ihres Gerätes bestellt ist. Ein Wert von 300 Candela pro Quadratmeter ist ein üblicher Helligkeitswert und reicht für sämtliche Arbeiten mit dem Monitor völlig aus. Ein weiteres, wichtiges Merkmal eines Flachbildschirms ist sein Kontrastverhältnis. Dabei wird der Helligkeitsunterschied zwischen einem schwarzen und weißen Bildschirm vom Hersteller gemessen.
Ein dabei ermitteltes Verhältnis von 1.000:1 bedeutet, dass ein weißes Bild tausend Mal heller leuchtet als ein schwarzes. Ein hoher Kontrastwert macht sich beispielsweise dann bezahlt, wenn das vom Gerät dargestellte Bild auch bei hellem Tageslicht noch gut erkennbar sein soll.

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Farbenfroh: Farben stellt der schicke LG L227WT besonders realistisch dar und eignet sich damit bestens für die Bildbearbeitung am Rechner.
(Klick vergrößert.)
Wer häufig Grafiken oder Bilder am PC bearbeitet, sollte auch einen Blick auf Geräte werfen, die einen möglichst großen Farbraum darstellen. Herkömmliche Flachbildschirme decken nur rund 72 Prozent des NTSC-Farbraums ab und können daher insbesondere bei Farbübergängen und Schwarzweiß-Abstufungen für "Treppenstufen"-Effekte sorgen. Dem steuert unter anderem Hersteller LG mit dem L227WT entgegen, das laut Datenblatt 100 statt nur 72 Prozent des NTSC-Farbraums darstellt. Im Test überzeugt der Allround-Monitor auch prompt mit überzeugender Farbdarstellung und guter Bildqualität.
Ein wichtiger Unterschied zum herkömmlichen Röhrenmonitor zeigt sich spätestens dann, wenn man seitlich auf einen Flachbildschirm blickt. Je nach Sitzpositition verändert sich nämlich der Kontrast des Bildes. In den Datenblättern geben die Hersteller daher maximale horizontale und vertikale Betrachtungswinkel an.
Ein möglichst großer horizontaler und vertikaler Blickwinkel ist wichtig, damit Farben über die gesamte Monitorfläche unverfälscht dargestellt werden. Üblich sind maximale horizontale und vertikale Betrachtungswinkel von etwa 160 Grad, also jeweils 80 Grad pro Richtung. Angaben zum maximalen Blickwinkel beziehen sich normalerweise auf diejenige Stelle, an welcher das Kontrastverhältnis nur noch ein Zehntel des ursprünglichen Wertes beträgt.
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