107 beleuchtete Tasten für Büro- und Zocker-Glück
Ein wenig blau: Gaming-Tastatur Razer Lycosa im Test
Michael Knott
Die Beleuchtung der Lycosa-Tastatur fällt wesentlich schwächer als erwartet aus. Zwar gelangt über das gesamte Tastenfeld gleichmäßig viel Licht; je nach Blickwinkel nimmt die Intensität allerdings deutlich ab. Aufgrund der bei ausgeschalteter Beleuchtung kaum erkennbaren Beschriftung sollte man die Anordnung der Tasten schon genau kennen, um fehlerfrei schreiben zu können.
Blau werden: Beleuchtung
Die Art der Illumination kann in drei Stufen variiert werden. So erstrahlen entweder alle Tasten in blauer Hintergrundbeleuchtung, überhaupt keine oder nur die für Gamer wichtigen WASD-Tasten. Nutzer können die Beleuchtung über die Sensorfläche mit einer Bewegung ein- und ausschalten.

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Blau, aber für den Farben-Vollrausch reicht das nicht: Die in drei Stufen regelbare Beleuchtung ist nicht sehr intensiv und stark blickwinkelabhängig.
Die fehlenden Makrotasten sind zu verschmerzen, denn jeder einzelne Drücker lässt sich mittels der beiligenden Software mit einem Makro belegen. Über zehn abspeicherbare Profile werden die einzelnen Makros dann aktiviert. Die Makros funktionieren selbstverständlich nicht nur bei Spielen, sondern auch unter Photoshop und anderen Programmen.
Fazit: Tiefstapelndes Zockerwerkzeug
Zum Preis von 80 Euro bietet die Razer Lycosa Gamern ein würdiges Arbeitsumfeld. Gegen den Trend stecken die Tasten in einer eher unauffälligen Verpackung und fallen vielleicht sogar gerade aus diesem Grund auf Lan-Partys und Wettbewerben auf. Einzig die blaue, aber nicht sehr intensive Beleuchtung und das berührungsempfindliche Multimediafeld sorgen für ein wenig Extravaganz.
Daher eignet sich die Lycosa nicht nur zum Zocken, sondern auch für eintönige Büro- und Schreibarbeit. Der angenehme Hub, die praktischen Makros, griffig gummierte Tasten und die schnelle Reaktionszeit überzeugen auch im Alltag auf ganzer Linie.
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