Medienzentrale im Kleinformat mit Blu-ray/HD-DVD
Schuhkarton-Kino im Test: Shuttle XPC G5 6801M
Moritz Zielenkewitz
Die Rückseite präsentiert sich kontaktfreudig: Vier USB-Ports, sechspoliges FireWire, Ethernet, VGA-Out, DVI, HD-Audio, S-Video, eSATA sowie Composite und Kabel (TV/Funk) der DVB-T-Karte warten auf Anschluss. Feinde von Kabelsalat können hier zudem die Antenne für das integrierte WLAN-Modul anschrauben. HDMI gibt es nur über den beiliegenden DVI/HDMI-Adapter.
Einsicht
Verständlich, dass so eine Multimedia-Zentrale auch etwas unter der Haube haben sollte. Im Inneren des Shuttle XPS G5 6801M werkelt ein AMD Athlon FX57 Dual Core 6000+ mit drei Gigahertz. Der Arbeitsspeicher greift hier mit zwei Gigabyte DDR2-RAM bei 800 Megahertz Taktung unter die Arme.
Unterdurchschnittlich kommt die Grafikkarte daher: Eine ATI Radeon HD 3450 mit 256 Megabyte DDR2-RAM und einer Taktfrequenz von 600 Megahertz genügt den Ansprüchen von PC-Spielern nicht. Das Netzteil liefert bis zu 250 Watt, die SATA-Festplatte von Samsung fasst unformatiert 500 Gigabyte an Daten - für einen Heimkino-PC mit Aufnahmefunktion akzeptabel.

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Handlich, spiegelnd, kompakt verbaut: Shuttle XPC G5 6801M.
(Klick vergrößert.)
Um die hochauflösenden Scheiben kümmert sich das Blu-ray/HD-DVD-Kombilaufwerk GGC-H20L von LG. Eine Hauppauge WinTV 88x mit integriertem FM-Tuner sorgt für DVB-T sowie TV und Radio über Kabel.
Umsicht
Im Inneren des Shuttle XPC G5 6801M sind die Kabel sauber verlegt. Platz zum Aufrüsten ist allerdings nicht mehr vorhanden, der XPC muss also auf dem Status Quo des Kaufs bleiben. Dem Prozessor sitzt eine Heatpipe auf, die der Abwärme über die Kühlrippen auf der Rückseite des XPC den Laufpass gibt.
Standardmäßig liefert Shuttle den G5 6801M mit Windows Vista Home Premium aus. Das Front-Display mit integriertem Infrarot-Empfänger und die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung RC10 harmonierten im Test gut mit Microsofts Media Center und ermöglichen so das Heimkino-Flair auch von der Couch aus.
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