In wenigen Minuten wissen, ob Ihr P2P gedrosselt wird
BitTorrent-Bremse: Webtool testet die Provider
Moritz Zielenkewitz
Bremst der Provider P2P-Traffic aus? Nach ersten Beweisen findet diese Frage weltweit immer mehr Beachtung. Das Max-Planck-Institut hat daher ein Webtool entwickelt, mit dem Sie in wenigen Minuten online überprüfen können, wie es um Ihre Filesharing-Ports steht.
Inhalt
- Institut entwickelt Webtool
- Wird der Port oder die Datenart gedrosselt?
- Bremst Ihr Provider? Feedback erwünscht
Institut entwickelt Webtool
Das Webtool des Max Planck Institute for Software Systems ist ein Java-Applet, die entsprechende Software muss also auf Ihrem Computer installiert sein. Der Test emuliert den Up- und Download über das BitTorrent-Protokoll zwischen dem eigenen System und den Webservern des Instituts. Während des Tests sollten keine Up- und Downloads über BitTorrent laufen, damit die Ergebnisse nicht verfälscht werden.

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In wenigen Minuten fertig: BitTorrent-Test per Webtool.
Sie haben die Wahl, ob Sie einen etwa vierminütigen Kurztest durchführen wollen oder sich für die achtminütige Überprüfung entscheiden - letztere Variante nutzt 20-sekündige Datentranfers statt der schnellen zehn Sekunden und liefert so genauere Ergebnisse. Diese werden im Anschluss an den Test automatisch im Browser angezeigt.
In der folgenden Mediengalerie sehen Sie, wie das Webtool des Max-Planck-Instituts benutzt wird und mit welchen Ergebnissen Sie rechnen können:
Webtool: Drosselt Ihr Provider BitTorrent-Traffic?
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moin,
also bei meinem alice-light flat anschluss bin ich um 0:00uhr ja scheinbar ordentlich ausgebremst worden (gerade mal 10%bittorrent speed im vergleich zum tcp speed). der normale download speed, gemessen mit Wie ist meine IP-Adresse? beträgt im mittel dabei knapp 5mbit. kann man sich da eigentlich beim provider beschweren?
ARCOR bremst augenscheilich doch das BT-Protokoll!
Ich habe den Test des Max Planck-Institutes mit meinem Rechner und meinen Provider "Arcor" durchgeführt.
Das Ergebnis:
Arcor drosselt meinen Bittorrent-Verkehr auf ~600 KBit/s herunter (der bisher 6 mal, über 12 Stunden verteilt von mir wiederholte Test belegt dies augenscheinlich). An den Ports liegt es nicht, sondern es wird der Download(!) bei Erkennen des BT-Protokolls geblockt!
Raffiniert von Arcor (kann man das Betrug nennen?), die Firma analysiert den Header der Pakete und blockt nicht den Upload, sondern begrenzt den Download. Das fällt nicht so sehr auf, wie den eh geringen Upload zu begrenzen...ein Schelm wer böses dabei denkt.
Es ist schon mehr als eigenartig, was in Deutschland alles möglich ist, ohne das diese Firma (und andere die genauso handeln) durch einen Aufschrei der Wut durch die Massen abgestraft wird ... das ist wirklich traurig
Ich bin Hobbyfotograf und Hobbyfilmer und erlaube mir, die Bandbreite meines teuer bezahlten Internetzugangs nach Gusto zu nutzen, das jedoch wird mir vertragswidrig und ohne Hinweis(!) auf diese Leistungseinschränkung verwehrt.
Ich tausche keine illegalen Inhalte, sondern Fotos in RAW-Qualität (die sind nunmal etwas größer) und digitales Videomaterial über Torrents mit meinen Freunden (4x in Deutschland, 11x in europäischen Ländern verteilt) aus. Dabei kommt halt einiges an Traffic zusammen, aber genau deswegen nutze ich ja DSL mit einer Bandbreite von 6000 KBit/s und nicht ein ISDN-Modem!
Berechtigt einzig die Nutzung eines bestimmten Protokolls, ohne Nachweis illegalen Handelns die Bandbreite zu beschneiden? Ich gehe auch davonaus, daß ein Provider bei bekannt werden illegalen Handelns seiner gesetzlichen Pflicht nachkommt, dieses den zuständigen Behörden zu melden. Sollte Arcor etwa illegalerweise ... ein Schelm wer böses dabei denkt ;)
Ich grüße alle Menschen mit Zivilcourage
Ich hab auch alice da wird ordentlich gebremst
http://loki03.mpi-sws.mpg.de/bb/bt.php?btport=6881&port2=4711&tcpdown=3818957;3819496&btdown=95639;90533&tcpup=693933;693119&btup=633980;634214&tcpdown2=3810811;3820654&btdown2=96000;90212&tcpup2=690909;693819&btup2=633929;632763&details=yes&
Was kann man dagegen machen?
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