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27.03.2008
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System unterscheidet leichtes Verlangsamen und Vollbremsung

Intelligente Bremsleuchte: Autos geht ein Licht auf

Internet & Netzwelt

Intelligente Bremsleuchte: Autos geht ein Licht auf

Studenten und Professoren der technischen Universität Virginia haben ein Licht-System für Autos entwickelt, das den Verkehrsteilnehmern genauere Informationen über das Bremsen eines Fahrzeuges geben soll. Der horizontale Lichtbalken unterscheidet zwischen verschieden Bremssituationen und leuchtet dementsprechend unterschiedlich.

Abstufung soll Unfälle verhindern

"Das Problem ist, dass es bei herkömmlichen Bremslichtern nur Ja und Nein gibt, also An und Aus", so John Hennage, ein Mitarbeiter am Virginia College of Engineering. "Der Fahrer dahinter weiß nichts über die Geschwindigkeit, mit der das vordere Auto abbremst. Ein mögliches Signal wären qualmende Reifen." Durch die Fehleinschätzung der Fahrer käme es oft zu Auffahrunfällen.

Die Lösung zu diesem Problem sehen Universität und Sponsoren in einem intelligenten Bremslicht-System, das zwischen Verlangsamen des Autos und plötzlichem Stoppen unterscheidet. Am 27. bis zum 29. März stellen sie ihre Entwicklung auf einer Trucking-Messe in Louisville vor.

bremsleuchten

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Die Bremsleuchten lassen erkennen, wie stark ein Auto abbremst.

Unfall brachte den Geistesblitz

Die Idee für die alternativen Bremsleuchten kam bereits im Jahr 2000 von dem Vater einer Studentin an der Universität. Der war in einen Unfall verwickelt, bei dem mehrere Autos ineinanderfuhren. Einer der Beteiligten wiederholte am Unfallort immer wieder, dass er nicht habe sehen können, wie schnell das Auto vor ihm bremse. Daraus entwickelte sich das erste Konzept.

Die Entwicklung übernahm der Universitäts-Professor Mehdi Ahmadian mit seinen Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern. In Zusammanarbeit haben sie eine horizontale Anzeige entwickelt, die anders als herkömmliche Bremslichter eine Abstufung hat.

Die LED in der Mitte der Anzeige leuchten orange, wenn der Fahrer moderat abbremt. Wenn sich die Geschwindigkeit stärker verringert, gehen an den Seiten zusätzlich dazu rote LED an. Bei einer Vollbremsung strahlen alle LED rot und warnen so die anderen Verkehrsteilnehmer.

Erste Zielgruppe: Gewerbefahrzeuge

Problematisch für den Einsatz auf dem Massenmarkt ist allerdings der hohe Produktionspreis der Anzeigen samt Schaltung von 50 Dollar pro Stück. Daher zielt die Entwicklung derzeit weniger auf Privatautos, sondern mehr auf Gewerbe-Fahrzeuge ab. Die seien den privat genutzten Wagen, was die LED-Beleuchtung angehe, um zehn bis 15 Jahre voraus, so Ahmadian. Daher sei es leichter, die neue Technik dort in das bestehende System zu integrieren. Erst im nächsten Schritt sei eine Massenfertigung denkbar.

Autor/in: (yk)


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x-Tigris-x, am 27.03.2008 18:58

Hi!

Das ist nicht ganz neu...
Es gibt ja schon länger das adaptive Bremslicht,was den "Hintermann" warnt bei einer Vollbremsung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Adaptives_Bremslicht
Video "ADAPTIVES BREMSLICHT, aus 120 kmh" von Heydi | sevenload


Ich persönlich finde dass es langsam too much wird.Die Autos heutzutage sind schon mit allem vollgestopft,diverse Frühwarnsysteme,die blinken,piepen,sprechen oder man muss eben auf den Display schauen um zu sehen wovor mann gewarnt wird...
Wenn ich jetzt auch noch drauf achten soll wie das Bremslicht von dem Vordermann blinkt oder leuchtet-und man muss erstmal "lernen" was was bedeutet-wer guckt dann noch auf die Strasse bzw. auf den ganzen Verkehr?
Ganz zu schweigen davon dass viele,vor allem ältere Leute mit dem ganzen Hokus-Pokus schon lange nicht mehr klar kommen,aus dem Grund wissen die erst gar nicht wie die drauf reagieren sollen,und weil es dann wahrscheinlich zu unerwarteten Reaktionen kommt passieren erst recht Unfälle...

Mfg


Arthur Spooner, am 27.03.2008 19:54

Ich finde das schon sehr nützlich, besonders auf der Autobahn da man nicht immer abschätzen kann wie stark der Vordermann bremst.

Man kennt ja die berühmte Situation wenn ein LKW einen anderen überholt und sich auf der linken Spur eine Schlange an schnelleren PKWs ansammelt, die dem Vordermann fast in den Kofferraum reinfahren und dann plötzlich stark bremsen, weil der Vordermann auf die Bremse tritt. Da ist es als dahinterfahrender nicht immer einfach abzuschätzen wie stark er jetzt bremst.

Mir persönlich würde es ein sichereres Gefühl geben wenn ich wüsste, dass ich bei einer Vollbremse nicht so einfach übersehen werde.

Gruß
Spooner


x-Tigris-x, am 27.03.2008 19:58

Zitat:

Ich finde das schon sehr nützlich, besonders auf der Autobahn da man nicht immer abschätzen kann wie stark der Vordermann bremst.

Mir persönlich würde es ein sichereres Gefühl geben wenn ich wüsste, dass ich bei einer Vollbremse nicht so einfach übersehen werde.


Da geb ich Dir vollkommen Recht!
Sage ja auch nicht dass ich es nicht gebrauchen kann.Was ich nicht verstehe,warum wieder was neues,wo es schon sowas gibt?


Arthur Spooner, am 27.03.2008 20:16

Man möchte doch die Welt verbessern und die eigene Erfindung ist dazu natürlich besser geeignet als andere bereits erfundene ;)


x-Tigris-x, am 27.03.2008 20:48

Damit hätten wir es geklärt...:rolleyes:


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