Neue Logo-Richtlinien sollen für Klarheit sorgen
HDMI: Verwirrspiel um Versionen und Features
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Speziell mit HDMI 1.3 haben sich so viele neue Features eingefunden, dass sich der Griff zu einem entsprechend ausgestatteten HD-Display durchaus lohnt. Mit dem im Juni 2006 verabschiedeten HDMI 1.3 verdoppelt sich beispielsweise die Videobandbreite von ehemals 165 Megahertz auf 340 Megahertz (10,2 GBit/s).
Das ermöglicht höhere Bildwiederholraten von bis zu 120 Hertz und liefert mehr Reserven für ruckelfreie Bilder. Dank der höheren Datenrate steigt mit HDMI 1.3 auch die mögliche Farbtiefe von ehemals 24 Bit auf bis zu 48 Bit. Über den nun unterstützten x.v.Color-Farbraum können HD-Displays theoretisch mehrere Milliarden Farben darstellen.

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Ansehlich: Der mit HDMI-Version 1.3 unterstützte x.v.Color-Farbraum verbessert die Bildqualität.
Kaum Vorgaben, wenig Transparenz für den Kunden
"Unterstützt der Fernseher auch HDMI 1.3?" Aufgrund der zahlreichen Neuerungen ist es kein Wunder, dass Verkäufer in Elektronikgeschäften diese Frage inzwischen häufig zu hören bekommen. Dass die Frage nach der Versionsnummer überhaupt aufkommt, lag jedoch nie im Interesse der HDMI-Lizenzorganisation. Ursprünglich hatten sich alle führenden Hersteller auch darauf geeinigt, die in ihren Produkten unterstützte Version nicht zu kommunizieren. Der Grund: Nur wenige Funktionen der HDMI-Spezifikation sind wirklich bindend. Prinzipiell gelten alle Features als optional, die seit Ausgabe 1.0 hinzukamen, als Bonus-Funktionen.

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Unklar: Viele Händler, darunter auch Amazon.de, machen bei ihren HD-Displays oftmals keine genauen Infos zur HDMI-Version und zu den unterstützten Features.
(Klick vergrößert.)
Eine passende Antwort auf die Versions-Frage zu liefern dürfte den Verkäufern in vielen Fallen ohnehin schwer fallen. Und das nicht etwa, weil sich das Datenblatt des HD-Fernsehers darüber ausschweigt. Die Versionsnummer im Prospekt oder auf der Verpackung sagt nämlich nicht zwangsläufig etwas über die tatsächlichen Features des HD-Fernsehers aus. Entscheidend ist, ob der im Display eingebaute HDMI-Chip die entsprechenden Funktionen unterstützt.
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