Gemini Live-CD überprüft die Filesharing-Ports
Selbsttest: Bremst Ihr Provider den P2P-Verkehr aus?
Filesharing
Glauben Sie, Ihr Internet Provider drosselt den P2P-Verkehr und beschert Ihnen langsame Downloads? Mitglieder des italienischen P2Pforums haben daher das Projekt Gemini gestartet: Mittels Live-CD können Sie testen, ob Ihr Provider wirklich die Bremse angezogen hat.
Inhalt
- Wer bremst, verliert
- So funktioniert Gemini
- Ergebene Ergebnisse
- Immer vorausgesetzt
- Den Providern auf der Spur
Wer bremst, verliert
Das Drosseln der Bandbreite, auch Traffic Shaping genannt, ist regelmäßig Grund zur Kritik bei den Kunden von Internet Service Providern (ISP). Denn zum einen sind fast nur für das Filesharing notwendige Verbindungen betroffen, zum anderen geben die ISPs selten offen zu, ob sie derartige Maßnahmen ergreifen. Denn ob ein Provider P2P-freundlich agiert, ist für viele Kunden sicherlich ein Kaufargument.
Das Ausbremsen ist so einfach wie unbeliebt: Die Provider lassen automatisch kontrollieren, über welche Ports Daten gesendet und empfangen werden - und in welcher Menge. P2P-Clients fallen meistens durch hohes Datenvolumen auf und nutzen generische Ports, deren Bandbreite dadurch mit wenig Aufwand reduziert werden kann. So drücken die Provider den Traffic und Filesharer wundern sich über langsame Downloads.

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Provider im Visier: Gemini Live-CD.
(Klick vergrößert.)
Um hier möglichst glaubwürdig Beweise gegen Provider sammeln zu können, haben Mitglieder des italienischen P2Pforum eine Live-CD auf Basis von Ubuntu erstellt. Das Projekt trägt den Namen Gemini - zu deutsch "Zwillinge", und das aus gutem Grund. Denn zwei dieser CDs sind erforderlich, um einen ISP der Bandbreiten-Drosselung zu überführen.
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