Joost, Hulu und Co. bestimmen das Programm
Internet-TV: Ostern in die Röhre gucken
Internetfernsehen
Ostern ist für die Fernsehsender genau der richtige Zeitpunkt, Klassiker aus den Archiven zu ziehen und das altbackene Programm mit ein paar neuen Filmen zu spicken. Wer Harry Potter und der Stein der Weisen schon mitsprechen kann und King Kong bereits im Kino gesehen hat, sollte den Fernseher aus- und den Computer einschalten.
Inhalt
- Joost: Kino auf Knopfdruck
- Miro: Internet-TV, BitTorrent und YouTube in einem
- Babelgum: P2P-Fernsehen mit Indie-Inhalten
- Hulu: IPTV der US-Fernsehgiganten
- Zattoo: Internetfernsehen mit P2P-Hilfe
Internetfernsehen heißt das Medium der Wahl für die feierlichen Tage. Denn IPTV hat einen entschiedenden Vorteil: Das Programm bestimmen nicht die Sender, sondern die Zuschauer - Mitmach-TV für die Massen. Die Angebote Joost, Babelgum, Zattoo, Miro und Hulu setzen auf ein P2P-System, um ihre Streaming-Daten zu verbreiten.
Wenn Fernsehfreunde einen Live-Stream anschauen wollen, muss nicht wie sonst üblich jeder die kompletten Daten abrufen. Von den Servern der IPTV-Anbieter kommen nur wenige Dateien, denn das Netzwerk an Interessenten bietet sich untereinander die gerade benötigten Teile an. Haben sich also genügend Peers - Teilnehmer im Netzwerk - gefunden, die den gleichen Stream anschauen möchten, sammelt die P2P-Software passende Daten zusammen und produziert ein kontinuierliches Signal auf dem PC.
IPTV mit Joost: Kino auf Knopfdruck

Von den Erfindern von Skype und Kazaa stammt Joost (zum Tutorial | zum Download), ein Dienst der seit kurzem nicht nur archivierte Videos, sondern testweise zudem Live-Inhalte bereitstellt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf hochwertigen Inhalten von professionellen Produzenten. Die Film- und Fernsehindustrie ist mit an Bord und sorgt dafür, dass nur legale Inhalte ihren Weg auf die Plattform finden.

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Joost: IPTV-Client auf P2P-Basis.
(Klick vergrößert.)
Unterstützung bekommt Joost von Warner Bros., Viacom, Paramount Pictures, MTV, VH1, Endemol und CBS. Joost bietet neben den Streams und Videos eine Social-Network-Komponente: In einem eigenen Menü können die Zuschauer eines Senders mit anderen Benutzern chatten, RSS-Feeds aus dem Internet abonnieren und ihren favorisierten Instant Messenger einbetten.
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