AppleTV-Konkurrent unter der Lupe
Pluspunkt: Archos TV+ im Test
Home Entertainment
Innerlich: Installation und Inhalte
Die Installation und das erste Setup gehen schnell von der Hand. Einfach den Archos TV+ vorzugsweise per HDMI mit dem Fernseher verbinden, die Stromverbindung herstellen und die Batterien in die Fernbedienung einlegen: Den Rest erledigt der Nutzer zusammen mit dem On-Screen-Menü auf dem Fernseher.
Schritt für Schritt werden die einzelnen Installations-Abschnitte leicht verständlich gelistet. In unserem Test stellen wir die Verbindung drahtlos via WLAN her. Nach der Auswahl eines verfügbaren Netzes und der Eingabe des jeweiligen Sicherheits-Schlüssels (WEP, WPA) gelangt der Nutzer wenige Zeit später auf den klar strukturierten Startbildschirm von Archos TV+. Dieser ist zwar nicht so schick und trendy wie das Apple-Pendant, erfüllt aber seinen Zweck.
Generell ist die Bedienoberfläche, die stark an die der aktuellen MP3-Player von Archos erinnert, sehr logisch strukturiert und intuitiv bedienbar. Leider sind die Klickwege zu manchen Menüpunkten recht lang und der Umgang mit der Fernbedienung nicht ganz sorglos. So kommt es in der Praxis häufiger zu Aussetzern beim Steuern des Cursors.

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Anschlussvielfalt: Auf der Rückseite warten viele Ein- und Ausgänge auf die passenden Steckverbindungen. Selbst ein HDMI-Ausgang ist mit von der Partie.
Luftig: LAN macht Laune
Für die Musikwiedergabe kann das Gerät auf die intern abgespeicherten Audio-Dateien zugreifen. Die Top-Version mit einer Speicherkapazität von 250 Gigabyte bietet hierfür auch ausreichend Platz. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen MP3-Player direkt über den seitlichen USB-Anschluss einzubinden. Auf der Festplatte angekommen bietet Archos TV+ die üblichen Sortiermöglichkeiten nach "Interpret", "Titel" oder "Erscheinungsjahr".
Alternativ, und das ist die wesentlich interessantere Variante, holt sich der Testkandidat als klassicher Netzwerkplayer die Musik direkt vom Rechner. Dieser muss selbstverständlich nicht direkt neben dem Player stehen und mit einem Kabel verbunden sein. Per WLAN wandern sowohl Musik-Dateien als auch Fotos oder Videos durch die Luft zum Archos-Player. Die entsprechenden Dateien müssen nur zuvor im Windows Media Player freigegeben worden sein.
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